St. Hubertus-Schützen: Ein Fest mit überraschenden Ehrungen

Von: jago
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Bei prächtigem Sonnenschein genossen das Schützenkönigspaar der St. Hubertus-Bruderschaft Wolfgang und Gabi Schlesener und die Schützenprinzessin Lena Reiner den Festumzug durch ihr Altenburg. Foto: Jagodzinska

Altenburg. „Es macht ganz einfach Spaß“, antwortete Lena Peters kurz vor dem Start des Festzugs auf die Frage, worin ihre Motivation läge, nach dem Vorjahr erneut das Amt der Schützenprinzessin der Altenburger St. Hubertus-Schützenbruderschaft übernommen zu haben. So begeistert und gut gelaunt, wie die junge Würdenträgerin auftrat, zeigte sich freilich auch das neue Schützenkönigspaar Wolfgang und Gabi Schlesener.

Zum Auftakt des Schützenfests hieß es am Donnerstag: „Auf zum Fassanstich im Festzelt“. Party bis zum Morgengrauen war am Freitag bei der „Altenburger Nacht“ mit „Sonic Innovation“ und der Liveband „Raderdoll“ angesagt. Am Samstag zogen die Schützen durch den Ort, um ihre Majestäten abzuholen und am Ehrenmal der Gefallenen zu gedenken. Die Festmesse mit der feierlichen Königskrönung erfolgte in der Selgersdofer Pfarrkirche. Beim Königs- und Schützenball im Festzelt feierten Alt und Jung unbeschwert in bester Stimmung.

Angeführt vom Königspaar zeigten die St. Hubertus-Schützen, dass auch in heutiger Zeit das Schützenwesen eine starke Säule in der Gemeinschaft ist, wenn alle zusammenhalten und mitmachen. Nach und nach traf man am Sonntag wieder im Festzelt ein, in dem nach einem gemeinsamen Frühstück die Verleihung der Pokale, sowie Ehrungen und Beförderungen anstanden. Nach dem Empfang der Gastbruderschaften aus Selgersdorf, Aldenhoven, Daubenrath und Lich-Steinstraß formierte sich der Festzug unter Beteiligung der Musikgruppe 79 und des Spielmannszugs Blau-Weiß Pattern in strahlendem Sonnenschein auf der Festwiese zum Vorbeimarsch der Majestäten.

Vor dem Kommando zum Abmarsch gab es für zwei Schützenbrüder überraschende Ehrungen. Brudermeister Thomas Schmidt erhob den Ur-Altenburger Heinz Reinartz in den Stand eines Ehrenmitglieds, und General Peter Hüvelmann durfte sich über die Verleihung des Hohen Bruderschaftsordens freuen.

Auf dem Weg durch die geschmückten Straßen des Orts brandete für den strahlenden Schützenkönig und die charmanten weiblichen Majestäten auch der Gastbruderschaften immer wieder Beifall auf. Altenburg ist ein kleines Dorf, und so war der Festzug nicht ganz so lang wie etwa in Selgersdorf. Bei den vorherrschenden hohen Temperaturen empfanden nicht nur die Schützen in ihren warmen Uniformen die Kürze des Zugwegs nicht als Nachteil. Mit einer Messe in der Altenburger St. Hubertus Kapelle, einem gemütlichen Frühschoppen und dem Hauptvogelschießen ließ man das Schützenfest am Montag ausklingen.

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