Jülich - St. Elisabeth-Krankenhaus: Schnellere Diagnose nach Schlaganfall

St. Elisabeth-Krankenhaus: Schnellere Diagnose nach Schlaganfall

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Die präsentieren das neue Echokardiografiegerät: (v.l.) Dr. Mario Meuser, Dirk Offermann und Dr. Michael Behnke. Foto: Krankenhaus

Jülich. Das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich hat ein weiteres zusätzliches Echokardiografiegerät angeschafft. „Das hochauflösende neue Ultraschallgerät entspricht dem aktuellen Stand der Technik und verbessert die Diagnostik nochmals deutlich“, sagte Dr. Mario Meuser, Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Aufgrund des zusätzlich vorhandenen Echokardiografiegeräts können nun deutlich mehr qualitativ hochwertige Untersuchungen vorgenommen werden. „Ich freue mich, dass wir nun durch diese Investition die Versorgung der stationären Krankenhauspatienten deutlich verbessern können“, erklärt Dr. Michael Behnke, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und ärztlicher Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich.

Die Anzahl der Herzerkrankungen steigt immer weiter an und die Echokardiografie, die Ultraschalluntersuchung des Herzens, ist eine der wichtigsten nicht invasiven Untersuchungsmethoden am Herzen und schon seit langer Zeit im Jülicher Krankenhaus ein unverzichtbarer Bestandteil der kardiologischen Diagnostik.

Ein Schwerpunkt der Abteilung für Innere Medizin im St. Elisabeth-Krankenhaus, die die ganze Breite der Diagnostik und Therapie der Inneren Medizin abdeckt, ist die Kardiologie (Herzdiagnostik). Dr. Meuser diagnostiziert und behandelt die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Echokardiografie gewährt dem Arzt den Blick ins Herzen per Ultraschall und liefert einen schnellen Überblick über Veränderungen.

Bei der transthorakalen Echokardiografie (TTE) setzt der Arzt den Ultraschallkopf auf dem Brustkorb auf. Anders bei der transösophagealen Echokardiografie (TEE) – hier erfolgt die Ultraschalluntersuchung des Herzens von der Speiseröhre aus. Für den Patienten verläuft diese Untersuchung ähnlich wie eine Magenspiegelung, der Ultraschallkopf wird durch die Speiseröhre hinter dem Herzen platziert.

Damit sind spezielle Fragestellungen – wie Emboliequellen, Herzklappenerkrankungen oder eine Entzündung des Herzens – zu erkennen. Darüber hinaus werden stressechokardiografische Untersuchungen durchgeführt. Die Herzfrequenz wird durch ein Medikament beschleunigt und das Herz per Ultraschall in den einzelnen Phasen der medikamentösen Belastung dargestellt. Dadurch gelingt es, Patienten mittels Herzkranzgefäßverengungen zu bestimmen, welche dann einer Herzkatheteruntersuchung unterzogen werden.

Weiterhin ist die Gefäßdiagnostik durch das neue Echokardiografiegerät deutlich verbessert, so dass Patienten mit akutem Schlaganfall sofort einer Gefäßdiagnostik zugeführt werden können.

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