Sprinter fährt auf Lkw: A44 nach tödlichem Unfall gesperrt

Von: red/ma.ho.
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Unfall A44
Auf der A44 kollidierten ein Sprinter und ein Lastwagen. Foto: Ralf Roeger
Unfall A44
Auf der A44 kollidierten ein Sprinter und ein Lastwagen. Foto: Ralf Roeger
Unfall A44
Auf der A44 kollidierten ein Sprinter und ein Lastwagen. Foto: Ralf Roeger

Titz/Jülich. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 44 bei Titz ist am Montagmorgen der Fahrer eines Kleinbusses ums Leben gekommen. Sein Fahrzeug vom Typ Sprinter war auf einen Lastwagen gefahren. Der 32-Jährige aus Neukirchen-Vluyn starb im Wrack. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Aachen für mehr als fünf Stunden voll gesperrt.

Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 8.05 Uhr zwischen Titz und Jülich-Ost; der Kleinbus prallte gegen das Heck des Aufliegers. Der Frontbereich des Kleinbusses wurde bei der Kollision völlig zerstört, was den Schluss nahelegt, dass das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck des vor ihm fahrenden Lkw geprallt sein muss. Die Polizei wollte dies zunächst nicht bestätigen, die diesbezüglichen Ermittlungen dauerten noch an.

Der Fahrer des Lastwagens, ein 44-jähriger Mann aus den Niederlanden, bemerkte den Aufprall zwar, doch bis sein Fahrzeug zum Stehen gekommen war, wurde der Kleinbus noch etliche Meter weit mitgeschleift.

Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. „Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt verstarb der 32-Jährige noch an der Unfallstelle“, hieß es im Bericht der zuständigen Autobahnpolizeibehörde Köln. Als der Lkw-Fahrer vom Tod des Verunglückten erfuhr, erlitt er einen schweren Schock. Er wurde ins Jülicher Krankenhaus eingeliefert.

Beide Fahrspuren der A44 mussten in südwestliche Fahrtrichtung zunächst ab der Anschlussstelle Titz voll gesperrt werden. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu langen Staus. Später wurde der Verkehr ab dem Dreieck Jackerath über die A61 umgeleitet.

Die Rettungs-, und Aufräumarbeiten sowie die polizeiliche Aufarbeitung des Unfallhergangs zogen sich bis in den frühen Nachmittag hin. Kurz vor 13.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt, die Autobahnmeisterei begann mit dem Abbau der Absperrungen.

Die etwa fünf Stunden lange Sperrung erklärte die Polizei mit einer umfangreichen Spuren- und Beweissicherung. Der Bereich der A44, in dem der Unfall passierte, sei abfotografiert und alle Spuren markiert worden. Je schwerer die Folgen eines Verkehrsunfalls seien, desto genauer würden Spuren gesichert und Beweise gesucht. Und der Tod eines oder mehrerer Menschen sei die schwerste mögliche Folge eines Unfalls, wie die Polizei erklärte.

Weil der Unfallhergang zunächst nur grob geklärt werden konnte und die Ursache völlig unklar war, bittet die Polizei Autofahrer, die das Unfallgeschehen beobachtet haben, um ihre Mithilfe. Zeugen mögen sich unter Telefon 0221/2296205 mit der Polizei in Verbindung setzen.

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