Sportwoche in Pier-Schophoven: Burgwart holt den Turniersieg

Von: hfs.
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Ludwig Schmitz und Heinrich Unterberger gratulierten Germania Burgwart mit ihrem Spielführer Pascal Blumenthal zum Turniersieg. Glückwünsche gingen aber auch an den zweiten Finalisten, dem GFC Düren 99 II (r.). Foto: hfs.

Schophoven. Der Sieger der diesjährigen Sportwoche in Pier-Schophoven ist die Reserve von Germania Burgwart. In einem packenden Elfmeterschießen – insgesamt verzeichnete Schiedsrichter Josef Voiss von Columbia Drove 23 (!) Elfmeter – ehe sich die Germania durch Viktorias Vorsitzenden Ludwig Schmitz mit dem Siegerscheck auszeichnen lassen konnte.

Applaus gab es dazu vom Unterlegenen GFC Düren 99 II, der in der regulären Spielzeit ein 4:4 geholt, nach dem Elfmeterkrimi mit 11:12 aber unterlegen war.

„Eigentlich hat unser Finale keinen Sieger verdient. Beide Mannschaften haben guten Fußballsport geboten“, gratulierte Schmitz den beiden Finalisten im Turniergeschehen des FC Viktoria 1910 Pier-Schophoven. Hatte sich der GFC Düren 99 II in den Gruppenspielen gegen den 1. FC Krauthausen und der heimischen Viktoria durchsetzen können, gelangte Burgwart über die Gruppenteilnehmer SV Hoven und des SC Merzenich ins Finale.

Doch zuerst galt es, die beiden Halbfinale zu überstehen. Man sah sich sich Krauthausen und Hoven gegenüber, am Ende hieß es 6:1 (1:1) für den 1. FC. „Leider sind wir schon nach der Gruppenphase ausgeschieden“, bedauerte Ludwig Schmitz und ergänzte, „dass wir eigentlich der Hoffnungsträger unserer Fans waren. Aber dann haben wir zu viel gewollt. Andere waren einfach besser, dies muss man anerkennen.“

So viel Sportsgeist erlebten die Fans und Zuschauer auch in den anderen Paarungen. Ob es bei einem Alt-Herren-Kurzturnier war, oder aber bei zwei Einlagespielen der Damen von Huchem-Stam-meln gegen die von Derichsweiler, oder aber der beiden Maigesellschaften von Schophoven und Selgesdorf. „Alle haben sich fair gezeigt“, lobte der Viktoria-Vorsitzende, bedankte sich bei Spielern, Zuschauern und Schiedsrichter gleichermaßen und lobte alle Ortsvereine, die rege am Turnier teilnahmen.

In den Dank eingeschlossen wurden Bezirksligist FC Inden/Altdorf und Landesligist Germania Burgwart, die das Eröffnungsspiel bestritten, das am Ende mit einem 4:2-Sieg für die Germania endete. Ein ganz dickes Lob gab es für die Frauen im Verein, denn die sorgten dafür, dass die Reibekuchen bei den Besuchern wieder der „Renner“ wurden.

Dass das Finalwochenende dem Sturmtief und dem Regen „geopfert“ werden mussten – am Samstagabend sorgten heftige Windböen dafür, dass Schirme und Sitzgelegenheit kurzfristig abgebaut werden, die Oldie-Night ins Vereinsheim verlegt werden musste - dies, so Schmitz, habe zwar die Besucherzahlen beeinflusst. „Aber dennoch sind wir zufrieden“, lud er alle Mannschaften schon für das nächste Turnier ein. „Denn ihr alle habt dafür gesorgt, dass wir guten Fußballsport erlebt haben“, meinte er bei der Siegerehrung, bei der ihm der stellvertretende Indener Verwaltungsleiter und allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Heinrich Unterberger, „zur Hand“ ging.

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