Sportplatz Schleiden: Aktionen zum Erhalt werden gebündelt

Von: gre
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Mit dem Beginn der „hellen Tage“ herrscht an jedem Nachmittag reger Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Schleidener Sportplatz. Foto: Greven

Schleiden. Natürlich standen die auf die Schleidener Amicitia bezogenen Auswirkungen des Sportstättenkonzepts der Gemeinde im Mittelpunkt der Tagesordnung der Generalversammlung des Sportclubs am vergangenen Freitagabend im „Schleidener Hof“.

Vorsitzender Mario Joder trug zunächst den Inhalt des Sportstättenkonzepts vor, das im November 2014 von der Gemeinde in Auftrag gegeben wurde. Joder: „Aus dem Sportstättenkonzept ist ein reines Fußballplatz-Konzept geworden.“ Die hierin enthaltenen Eckdaten hinsichtlich der Mitgliederzahlen, der Anzahl der Aktiven und der Mannschaften seien nicht mehr aktuell.

Die Amicitia habe inzwischen rund 100 Mitglieder mehr in ihren Reihen und sei mit 306 der mitgliederstärkste Fußballverein der Gemeinde, der insbesondere eine intensive Jugendarbeit pflege mit derzeit sechs Mannschaften in verschiedenen Altersklassen. Der Verein sehe es als seine Aufgabe an, die Kinder „von der Straße zu holen“.

In der nun aufkommenden Diskussion bat er darum, „den Ball flach zu halten“. Man habe im Vorstand ein Konzept erarbeitet, wie man wirkungsvoll den Vorstellungen der Gemeindeprüfungsanstalt und der Gemeinde entgegenwirken könne, und habe auch schon Unterstützung in der Bevölkerung und in den Medien gefunden. So habe auch die kürzlich tagende Zusammenkunft der Ortsvereinsvorstände sich in einer Resolution an die Gemeinde gewandt und auf die zentrale und geschützte Lage des Platzes und seine vielfältige Nutzung auch in anderen Bereichen hingewiesen.

Auch aus der Versammlung heraus wurden verschiedene Vorschläge gemacht, wie man auf die Entscheidungsträger im Rathaus einwirken könne: Schreiben an alle Ratsmitglieder, Unterschriftensammlung, Besuch der Ratssitzung und einiges andere mehr.

Trotz aufkommender Emotionen gelang es dem Versammlungsleiter, der sehr viel Zuversicht ausstrahlte, dass bei den Diskussionen der Boden der Sachlichkeit nie verlassen wurde.

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