Sportplatz auf dem Sportplatz in Kirchberg nicht zu finanzieren

Von: -vpu-
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Jülich/Kirchberg. Der Sportplatz des FC Germania Kirchberg ist nach Regen häufig unbespielbar und müsste saniert werden. Ein von der Stadt beauftragter Gutachter hat die Ursache benannt.

Die Drainage funktioniert größtenteils nicht mehr, was zur Staunässe führt. Da sich das Areal auf der alten Mülldeponie befindet, ist eine Behebung des Schadens nicht so ohne Weiteres möglich.

Jede Maßnahme im Boden wäre rechtlich ein Eingriff in den Deponiekörper, der ein aufwendiges Verfahren inklusive Konzept zum Umgang mit Abfällen erforderlich machte. Der Experte sieht nur eine praktikable Lösung: und zwar auf dem heutigen Platz einen neuen aufzubauen. Geschätzte Kosten: rund 300.000 Euro (ohne Flutlicht- und Beregnungsanlage). Das kann sich die Stadt schlicht und ergreifend derzeit nicht leisten, wie Bürgermeister Axel Fuchs den Vereinsverantwortlichen dargelegt hat.

Darüber wurde vergangene Woche auch der Sportausschuss informiert, der das Vorgehen der Verwaltung zur Kenntnis nahm.

Die Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Düren hat laut Stadt die ehemalige Deponie im Bereich des Sportplatzes untersucht. Eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit sei aufgrund der ermittelten Schadstoffgehalte in Boden, Grundwasser und Bodenluft ausgeschlossen, bei weiterer Nutzung seien keine Maßnahmen erforderlich. Am aufwendigen Verfahren, sollte in den Boden eingegriffen werden, ändert das aber nichts. Ein Sanierungsversuch der Drainage wäre „unweigerlich“ ein Eingriff in die Deponie.

Der Vorstand des FC Germania hat nach Darstellung der Stadtverwaltung Verständnis dafür gezeigt, dass die einzig möglich erscheinende Sanierung mit einem neuen Platz auf dem alten Platz nicht zu finanzieren ist. Außerdem sei der Verein beruhigt gewesen, dass die Untersuchung der Deponie keine Sperrung des Platzes zur Folge hatte.

Der Jülicher Bauhof wird nun die größten Senkungen auf der Sportplatzfläche in Absprache mit dem Verein beseitigen. Die Germania kann mithin künftig nur Heimspiele absolvieren, wenn es die Platzverhältnisse zulassen. Als Ausweichmöglichkeit stehen laut Verwaltung der Platz im benachbarten Bourheim oder einer der Tennenplätze in Jülich zur Verfügung.

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