Sponsorenlauf: Zig Kilometer für „Wasserbüffel“

Von: ptj
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380 Schüler liefen oder wanderten die 10-Kilometer-Strecke für den guten Zweck. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Wir sind ein auslaufend schließendes Schulmodell, aber wir leben noch“, betonte Realschulleiter Paul Krahe höchst engagiert. „Das, was unsere Schule ausmacht, werden wir mit unseren Kooperationspartnern bis zur letzten Stunde in vollem Umfang fortführen“, setzte er nach. Zu den vielen erfolgreichen Projekten der städtischen Realschule zählt seit 1992 der Sponsorenlauf, der seit 1998 der Aktion „Wasserbüffel“ zugute kommt.

Das Projekt hilft auf vielfältige Weise, Not leidende Menschen auf den Philippinen zu unterstützen. Initiatorin ist Gundi Jumpertz, (Beratungs)Lehrerin und schulische Ansprecherin für Gleichstellungsfragen. Sie las viel über soziale Projekte und erhielt die konkrete Anregung zu einem Sponsorenlauf von einem Bergheimer Lehrer. „Alle haben immer an einem Strick gezogen“, betonte sie die Teamarbeit des Realschulkollegiums.

Mal haben Sportlehrer Wahldistanzen organisiert, ein anderes Mal wurde anlässlich eines Schulfestes der Lauf um die Schule herum angelegt. Weil leichter umzusetzen, gab es für die aktuell 380 teilnehmenden Schüler von 12 bis 16 Jahren zuzüglich eines rund 20-köpfigen Lehrer- und Begleitteams nur eine 10-Kilometer-Distanz nach Broich und über den Ruruferweg zurück. Wie viel die Teilnehmer für das philippinische Projekt „erliefen“, stand indes noch nicht fest. Jumpertz wusste aber von Schülern, denen angeworbene Sponsoren bereits 80 Euro für ihren Lauf zugesichert hatten.

Dem Wandertag vorausgehend, hatten die Klassen 7 bis 10 im Rahmen von Projekttagen daran erinnert, dass die Jülicher Realschule am Aachener Tor im vergangen Jahr stolze 60 Jahre existierte. Auf den Sponsorenlauf folgte ein gemeinsames Frühstück im Foyer, dann wurde die Ausstellung der Projektarbeiten eröffnet. Zwei Stellwände fassten in Fotos und Berichten schulische Aktionen allein um das Projekt „Wasserbüffel“ zusammen.

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