Spendensammlung fürs Flüchtlingscamp Jülich ab Freitag

Von: vpu
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Flüchtlingscamp Jülich: Noch liegen das Großprojekt auf der Merscher Höhe im Zeitplan. Foto: vpu

Jülich. Noch liegen das Großprojekt auf der Merscher Höhe im Zeitplan. Wie Sabine Günnel als Leiterin der Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung der Redaktion sagte, bleibt der 1. Dezember der angepeilte Starttermin. Ob und wie sich die veränderte Witterung mit Regen auswirkt, muss sich zeigen.

Nun wurden kurzfristig auch die Termine der Spendenabgabe koordiniert. Sie starten bereits am Freitag, 20. November (10 bis 18 Uhr). Drei weitere folgen: Montag, 23. November (16 bis 19 Uhr), Mittwoch, 25. November (16 bis 19 Uhr) und Freitag, 27. November (16 bis 19 Uhr). Viele Menschen hatten sich in der jüngsten Vergangenheit erkundigt, wann und wo sie Sachspenden abgeben können. An den genannten Tagen nimmt sie das Deutsche Rote Kreuz an seinem Sitz in Jülich, Oststraße 22, gern entgegen, wie Günnel weiter informierte.

Was wird benötigt? „Wir suchen Kleiderspenden für Kinder und Erwachsene, besondern Winterkleidung sowie Jacken, Mäntel, Regenjacken. Außerdem festes Schuhwerk, Winterschuhe und Gummistiefel, Sportbekleidung sowie Mützen, Schals, Handschuhe, Socken und Unterwäsche“, sagte Sabine Günnel. Das DRK sucht ferner Kinderwagen, Kindersitze verschiedener Größen (als Mobiliar für den Esstisch und für Autos), Kinder- und Babyspielzeug, Babyausstattung, Regenschirme, Werkzeug, Bastel- und Malutensilien, Gesellschaftsspiele, Bälle und Outdoor-Spielzeug, Bücher für Kinder und Erwachsene (besonders in Fremdsprachen). Um den Flüchtlingen auch Bewegungsspielraum zu geben, hofft das Rote Kreuz zudem auf Fahrradspenden in allen Größen. „Die Räder können auch defekt sein, müssen aber reparierbar sein“, erklärt Sabine Günnel als Campleiterin des Betreibers DRK Jülich.

Die Leichtbauhallen auf der Merscher Höhe werden ab Anfang Dezember bis zu 1000 Flüchtlinge aufnehmen. Noch wird auf der Anhöhe vor den Toren Jülichs fleißig gearbeitet, aber mit jedem Tag wächst die „Zeltstadt“ und wird ansehnlicher. Das ist mittlerweile auch vom Von-Schöfer-Ring aus zu sehen. Es handelt sich um eine Landeseinrichtung zur Erstaufnahme und als Notunterkunft. Zwischen der Stadt und der Bezirksregierung wurde eine Nutzung für drei Jahre plus Option für weitere zwei Jahre vertraglich verabredet. Die Entwicklung des Gewerbegebietes Merscher Höhe wird durch das Camp nicht beeinträchtigt.

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