Spendenaktion für „Heiligabend für Alleinstehende“

Von: ma.ho.
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Heinz Franken (3.v.l.) zeigte sich gerührt über so viel Spendenbereitschaft zu Gunsten des „Heiligabend für Alleinstehende“. Foto: Horrig

Jülich. Seit mehr als 35 Jahre organisieren Ehrenamtler den Heiligabend für Alleinstehende. In gemütlicher Runde feiern Alleinstehende das „Fest der Familie”, das mit einem Festessen gekrönt wird. Der Jülicher Metzgermeister Heinz Franken überraschte die Gäste über 15 Jahre mit einem köstlichen Weihnachtsmahl.

Weihnachten war für Franken erst dann, wenn diese Feier und ihre Besucher ihr Festessen hatten. Im vergangenen Jahr brachte der Metzger zum letzten Mal das Essen zu Heiligabend in die Christinastube – er ging in den wohlverdienten Ruhestand. Doch zur Ruhe kam er nicht. In ihm brodelte der Gedanke daran, dass es 2014 kein Essen für diese Weihnachtsfeier geben sollte.

Bereits im August sprach Franken in der Gaststätte „Franziskaner” über seine Sorgen. Viele Besucher hörten davon - einer von ihnen Gerd Wolff, 2. Brudermeister der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Mersch/Pattern. Er zögerte nicht lange und startete die Aktion „Mersch macht mit” wenn „Heinz Franken kocht”. Mit einer Spendenliste zog Wolff los und sammelte stolze 415 Euro. Hinzu kamen weitere Spenden des FC Bayern München Fanclubs (80 Euro) und der KG Bretzelbäckere Mersch (85 Euro).

Zusätzlich gab es eine spannende Versteigerungsaktion, wo ein Trikot-Shirt von Borussia Mönchengladbach mit Unterschriften der aktuellen Spieler für 152,51 Euro versteigert wurde. Hans-Josef Schmitz stellte dieses begehrte Trikot-Shirt zur Verfügung und Alexander Derichs führte die Auktion durch. Alles in allem kamen über 700 Euro zusammen.

Aber auch Heinz Franken war nicht untätig. Um Weihnachten wieder für die Alleinstehenden kochen zu können sammelte er auch Geld, so dass weit über 1000 Euro zusammenkamen. Bei der Spendenübergabe durch Gerd Wolff, Hans Koßler, Hans-Josef Schmitz, Alexander Derichs und Hermann-Josef Beyss standen Heinz Franken die Tränen in den Augen.

„Da bin ich von den Socken”, meinte er gerührt und dankte allen, die zu diesen Spendengeldern beigetragen haben. „Für uns war es wichtig, dass die Spenden vor Ort und vor der Haustüre für einen guten Zweck verwendet werden”, so Gerd Wolff.

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