Jülich - SPD will Partnerschaft mit Haubourdin wiederbeleben

SPD will Partnerschaft mit Haubourdin wiederbeleben

Von: ptj
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Solidaritätsgedanke umrahmt Weihnachtsfeier: Unser Bild zeigt Geehrte und Neumitglieder mit MdB Dietmar Nietan (2.v.r.) und Landtagskandidat Fred Schüller (6.v.r.). Als 2.v.l. ist Marco Maria Emunds zu sehen, Vorsitzender der Jülicher Genossen. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Die Europäische Idee ist in ihrer tiefsten Krise seit ihrem Bestehen und jeder, der sie erhalten will, ist jetzt gefragt, aktiv für diese Idee des Zusammenhalts, des Friedens und der Solidarität zu kämpfen“. Mit diesen Worten betonte Marco Maria Emunds, Vorsitzender der Jülicher SPD, die Kernaufgabe der Partei.

Ferner nannte er den Begriff, „der gerade in der SPD von besonderer Bedeutung“ sei, nämlich Solidarität. Anlass war die Weihnachtsfeier für die Genossen im „Café Pasqualini“ mit Mitgliederehrungen und der Aufnahme von stolzen zwölf Neumitgliedern. Zur Bewältigung besagter Krise bewarb Emunds auf kommunaler Ebene vor allem die Städtepartnerschaft mit Haubourdin, die 2013 ihren vorläufigen Abbruch erfuhr, wieder aufzunehmen.

Bereits mit der Fraktion besprochen sei, einen entsprechenden Antrag in den Rat einzubringen, „mit der Aufforderung an Politik und Verwaltung, ihren guten Willen und auch die finanziellen Bedingungen zu schaffen – insofern, das müssen wir uns eingestehen, Haubourdin überhaupt noch Interesse daran hat, nach dem unrühmlichen Ende 2013.“

Bürgermeister Axel Fuchs habe ihm bereits seine Unterstützung fest zugesagt, denn ohne den Bürgermeister könne eine solche Partnerschaft nicht funktionieren. Weil für das dauerhafte Gelingen eines solchen Projektes neben Politik und Verwaltung vor allem die Bürger dazu stehen und es tragen müssen, schlug Emunds die Gründung eines Fördervereins oder Partnervereins vor, der diese Partnerschaft als Bindeglied zwischen den Städten mit Leben füllt.

Seinen Dank für ihr engagiertes Mittun richtete der Vorsitzende besonders an vier Vorstandsmitglieder: Kassiererin und AsF-Vorsitzende Erika Janssen, den Schriftführer und neuen Vorsitzenden der AG 60+, Klaus Gundelach, Mike Knöll, der „niemals nein sagt, wenn man ihn bittet“, und an Fraktionsvorsitzenden Harald Garding, der sich „immer wieder als ausgleichendes Zentrum zwischen Fraktion, Rat und Koalitionspartner“ erweise. Emunds erinnerte unter anderem an die Verleihung der Jülicher Klippe an den Marokkanischen Kulturverein, der sich „für das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt einsetzt“.

Vor diesem Hintergrund freute es ihn „um so mehr“, fünf Neumitgliedern aus dem Marokkanischen Kulturverein ihr rotes Parteibuch zu überreichen, und zwar: Bilal Bakkar, Muhammet Kahhar, Mohamad Khomassi, Mhamed Benfrika und Said Taabani.

Für langjährige Treue „bei der Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ziele“ wurden folgende Genossen geehrt: Hans Meyer für stolze 60 Jahre, Gerta Mojert für 50 Jahre, Hans-Peter Schmitz und Günter Vogel für 25 Jahre.

Weitere Grußworte sprachen Dietmar Nietan in seiner Rolle als Kreisvorsitzender, Bundestagsabgeordneter und Bundesschatzmeister, und Landtagskandidat Fred Schüller. Ersterer schlug in dieselbe Kerbe wie Marco Emunds und sprach von „Politik als angewandte Nächstenliebe“. Diese sah er als Chance, „diesen (populistischen) Brandstiftern im Biedermeier-Köstüm etwas entgegenzusetzen“. Letzterer bedankte sich nach den langen Reden seiner Vorgänger lediglich für die Rückendeckung der Jülicher Genossen bei seiner Kandidatur.

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