Inden - SPD und CDU ziehen beim Indener Haushalt 2012 an einem Strang

SPD und CDU ziehen beim Indener Haushalt 2012 an einem Strang

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Inden. Die Koalition von SPD und CDU im Indener Gemeinderat hat vor der anstehenden Verabschiedung des Haushaltsplanes 2012 einen Maßnahmenkatalog vereinbart, der in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses vorgestellt wurde.

So soll die interkommunale Zusammenarbeit der Bauhöfe Inden und Langerwehe zunächst zwei Jahre lang probeweise erfolgen, wobei der Indener Bauhof auf seine Soll-Stärke von zehn Mitarbeitern gebracht wird. Zudem soll die Möglichkeit erhalten bleiben, dass der Indener Bauhof nach der Versuchsphase wieder zur Eigenständigkeit zurückkehrt.

Beide Fraktionen haben das Ziel, die fußballerischen Aktivitäten aller Vereine der Gemeinde mittel- bis langfristig im Sportplatz Merödgen mit einer Außenstelle in Schophoven zu konzentrieren. Am Sportplatz Frenz soll die obere Etage aufgegeben und die Nutzung in die Frenzer Schule verlagert werden. Lamersdorf muss auf den gewünschten Kunstrasenplatz verzichten, allerdings soll der vorhandene Rasenplatz ertüchtigt werden.

Einig sind sich beide Fraktionen darin, dass für das Lamersdorfer Bürgerhaus 55.000 Euro für eine Brandschutzsanierung eingesetzt werden, damit weiterhin eine Nutzung möglich ist. Zudem ist die Errichtung einer variablen Zwischenwand geplant, die eine gleichzeitige Nutzung durch Sportverein und Dorfgemeinschaft ermöglicht. Ein Gruppenraum im Sportheim Lamersdorf soll vom Verein in Eigenleistung erstellt werden. Die Gemeinde steuert maximal 30.000 Euro bei.

Die Kostenbeteiligung der Vereine bei Nutzung der Sportanlagen ist ebenfalls einvernehmlich geregelt. Es gilt die schon vor Jahren beschlossene Regelung, dass die Gemeinde 80 und die Vereine 20 Prozent der Kosten übernehmen.

Basis für die Zahlungen im laufenden Jahr sind die echten Zahlen aus 2011. Ausnahme sind die bestehenden Verträge zur Nutzung des Heimes am Sportplatz Merödgen, wo der Sportverein 100 Prozent der Bewirtschaftungskosten trägt, jedoch die Räume auch für sportfremde Nutzungen - in der Regel gegen Entgelt - zur Verfügung stellen kann.

Offen lassen die Koalitionäre die Nutzungsentgelte für Sporthallen, die noch anzupassen seien. Der Fachausschuss wird sich mit der Festsetzung noch gesondert befassen.

Im gemeindlichen Familienzentrum in Lamersdorf sollen im Einvernehmen mit betroffenen Anwohnern möglichst kostengünstig Stellplätze eingerichtet werden.

Ein Pilotprojekt, das auch in den übrigen Ortschaften der Gemeinde angewendet werden könnte, planen SPD und CDU für die Danierung der Bürgersteige an der Corneliusstraße in Lamersdorf. Hier soll geprüft werden, ob eine Umsetzung auch in Abschnitten erlaubt ist, wobei die Sanierung nach Auftrag der Gemeinde durch Firmen oder in Abstimmung mit der Gemeinde durch die Anlieger ermöglicht werden soll.

Bei dieser Gelegenheit soll auch geprüft werden, ob dann noch eine Beitragspflicht besteht.
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