Titz - SPD-Ortsverein will AfD als konzeptlos entlarven

SPD-Ortsverein will AfD als konzeptlos entlarven

Von: ptj
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Bewährte Genossen größtenteils einstimmig wiedergewählt: An der Spitze des SPD-Ortsverbandes Titz-Rödingen steht weiterhin Fred Schüller (Bildmitte). Neuer Geschäftsführer ist David Kibilka (3.v.l.). Vorgänger Johannes Vaehsen (5.v.r.) kandidierte nicht mehr für dieses Amt. Foto: Jagodzinska

Titz. Fred Schüller steht bereits seit 15 Jahren an der Spitze des SPD-Ortsvereins (OV) Titz-Rödingen. Nach seiner einstimmigen Wiederwahl für die nächsten zwei Jahre bedankte er sich für die konstruktive Zusammenarbeit im Team, derzufolge das Ansehen von OV und Fraktion kontinuierlich gestiegen sei, mit den Worten: „Wir können uns hier in die Augen gucken, uns die Meinung sagen und nachher zusammen an die Theke gehen.“

Deshalb habe er nach wie vor Spaß an dieser Aufgabe. Der Ortsverband ist finanziell gut aufgestellt und hat seinen Mitgliederstand in den letzten drei Jahren um 15 Prozent auf 50 Genossen und Genossinnen verbessert. Obwohl ein OV in einer kleinen Flächengemeinde diese Prozentzahl schnell erreicht habe, gab es bereits Lob von der Landesabordnung. Trotzdem sei der Mitgliederzuwachs auch in den nächsten Jahren ein wichtiges Anliegen, auch mit Blick auf die Kommunalwahlen 2020.

Weil die Arbeit im OV und in der Fraktion ineinander übergreift, „muss es uns weiter wichtig sein, zu kommunizieren und örtliche Themen stärker zu besetzen“. In Titz besteht keine SPD-Jugendorganisation, deshalb kooperieren die jungen Genossen mit den Jülicher Jusos. Um Gemeindearbeit zu erleben, werden sie zu Fraktionssitzungen eingeladen.

Wegen mangelnder Resonanz wurden die SPD-Stammtische mit Titzer Bürgern nicht fortgeführt. Größeres Bürgerinteresse zeigte sich lediglich bei speziellen Themen wie der Gebührenordnung zu Brauch- und Niederschlagswasser. Deshalb wollen die Genossen die Grauzonen in der Satzung unter die Lupe nehmen, sich für eine gerechtere Verteilung einsetzen und mit dem Bürger darüber in den Dialog treten. Ferner planen sie eine verstärkte Internetpräsenz und die Abarbeitung der Themenpunkte ihres Projekts „Chance 2020“.

Im Vorfeld des Superwahljahres 2017 nahm Schüller Stellung zur politischen Gesamtsituation mit der AfD. „Für die SPD muss es ein Ziel sein, die AfD in NRW nicht zu stark werden zu lassen. Das schaffen wir nur, wenn wir uns mit ihr auseinandersetzten, sogar mit ihr in die Diskussion einsteigen und dabei dem Bürger zeigen, dass die Partei nur mit seiner Angst spielt und keine klaren Konzepte hat.“

Einmal nach Berlin

Die Versammlung äußerte abschließend den Wunsch nach einem Besuch des Landtages, nicht nur für Mitglieder, und nach einer Fahrt nach Berlin. Keine Probleme sah Schüller bei ersterem Anliegen. In Bezug auf die Berlin-Fahrt stünden die Genossen bereits auf einer Warteliste. Im zweiten Halbjahr böte sich für bis zu zehn OV-Mitglieder die Möglichkeit, die Bundeshauptstadt zu besuchen.

Wahlen zum Vorstand und der Delegierten zu unterschiedlichen Gremien

Vorsitzender bleibt Fred Schüller, sein Stellvertreter Wolfgang Müller. Den Posten des Geschäftsführers bekleidet fortan David Kibilka, er wird von Artur Faulhammer vertreten. Kassiererin bleibt Sigrid Appenzeller.

Zu Beisitzern gewählt wurden: Inge Blaeser, Tim Breuer, Hubert Becker, Inge und Hans-Willi Gilles, Thomas Lessenich und Johannes Vaehsen. Revisoren bleiben Hans Dieter Herf und Walter Mülheims.

Delegierte für den Unterbezirksparteitag sind Wolfgang Müller und Tim Breuer, ihre persönlichen Vertretern David Kibilka und Artur Faulhammer. Die Delegierten zur Kreiswahlkonferenz zur Landtagswahl 2017 und gleichzeitig für die Delegiertenkonferenz zur Wahl von Vertretern für die Landesvertretungskonferenz für die Landtagswahl heißen: Wolfgang Müller (Vertreter: Hans-Willi Gilles), Tim Breuer (Sigrid Appenzeller) und Petra Pieper (Johannes Vaehsen).

Delegierte für die Kreiswahlkonferenz zur Bundestagswahl 2017 und gleichzeitig für die Delegiertenwahl für die Delegiertenkonferenz zur Wahl von Vertretern zur Bundestagswahl sind Inge Gilles (Sigrid Appenzeller) und Hans Dieter Herf (Artur Faulhammer).

Vorsitzender bleibt Fred Schüller, sein Stellvertreter Wolfgang Müller. Den Posten des Geschäftsführers bekleidet fortan David Kibilka, er wird von Artur Faulhammer vertreten. Kassiererin bleibt Sigrid Appenzeller.

Zu Beisitzern gewählt wurden: Inge Blaeser, Tim Breuer, Hubert Becker, Inge und Hans-Willi Gilles, Thomas Lessenich und Johannes Vaehsen. Revisoren bleiben Hans Dieter Herf und Walter Mülheims.

Delegierte für den Unterbezirksparteitag sind Wolfgang Müller und Tim Breuer, ihre persönlichen Vertretern David Kibilka und Artur Faulhammer. Die Delegierten zur Kreiswahlkonferenz zur Landtagswahl 2017 und gleichzeitig für die Delegiertenkonferenz zur Wahl von Vertretern für die Landesvertretungskonferenz für die Landtagswahl heißen: Wolfgang Müller (Vertreter: Hans-Willi Gilles), Tim Breuer (Sigrid Appenzeller) und Petra Pieper (Johannes Vaehsen).

Delegierte für die Kreiswahlkonferenz zur Bundestagswahl 2017 und gleichzeitig für die Delegiertenwahl für die Delegiertenkonferenz zur Wahl von Vertretern zur Bundestagswahl sind Inge Gilles (Sigrid Appenzeller) und Hans Dieter Herf (Artur Faulhammer).

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