SPD diskutiert Castorenfrage

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Jülich. Eine Partei wie die SPD lebt von der Diskussion, das konnte man jüngst in der AWO-Unterkunft am Marie-Jchazc-Weg beobachten.

Dort traf sich die Basis der Jülicher SPD, um über den Verbleib oder Abtransport der Brennelementekugeln aus dem stillgelegten Reaktor im Forschungszentrum zu diskutieren.

Die 20 Mitglieder, die der Einladung des Ortsvereins gefolgt waren, tauschten in einer gut zweistündigen Diskussion verschiedene Meinungen und Positionen zu diesem höchst kontroversen Thema aus. Für eine faktische Grundlage sorgte Harald Garding mit einem kurzen Eingangsvortrag, um anschließend als Ortsvereinsvorsitzender die lebhafte Diskussion zu leiten.

Arbeitsschritte

„Ziel ist es nicht, heute Abend ein abschließendes Ergebnis zu finden. Das ist bei einem solch komplexen Sachverhalt auch gar nicht möglich. Vielmehr wollen wir miteinander Positionen und Fragen abgleichen. Das Ergebnis dieses Abends soll uns dabei helfen, in weiteren Arbeitsschritten zu einer wirklich verantwortungsvollen Position zu kommen”, erklärt Garding.

Bei aller Debatte waren sich die Beteiligten jedoch darin einig, dass nur die Suche nach einem geeigneten Endlager das einzig richtige und langfristige Ziel sein kann. Die Sicherheit der Bevölkerung dabei über finanzielle und parteitaktische Überlegungen zu stellen, war ein weiteres zentrales Anliegen des Abends.

Die übrigen Fragen und Stellungnahmen können auf der Homepage der SPD Jülich www.spd-juelich.de abgerufen werden.
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