Spatenstich: Kita St. Marien hat bald für acht U3-Kinder mehr Platz

Von: dmd
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Offizieller Spatenstich für den Anbau der Kindertagesstätte St. Marien: Verantwortliche und Kinder schreiten zu Werke. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss in den Kindergarten geh‘n“, schmetterten die Kinder der Tagesstätte St. Marien. Sie haben recht, tauchen doch bald die Handwerker im Kinderhaus auf. Denn: Eine Erweiterung des Gebäudes ist geplant, der erste offizielle Spatenstich getan.

Hinzu kommen rund 65 Quadratmeter Fläche. So werden Voraussetzungen geschaffen für die Aufnahme von acht Kindern in der U3-Betreuung. Warum eine U3-Betreuung notwendig ist, sagt Kita-Leiter René Oehl: „Damit wir uns familiengerecht und zukunftsorientiert aufstellen können.“ Derzeit gibt es dieses Angebot in der Kindertagesstätte St. Marien noch nicht.

In der Planung sind An- und Umbaumaßnahmen. Im Herbst wird es einen Flur geben, einen Gruppenraum, Sanitäreinrichtungen und einen Wickelbereich. Der alte Gruppenraum wird aufgeteilt und umgebaut in einen Ruheraum plus Nebenraum.

Die Arbeiten haben sich etwas verzögert, da sich neben dem Kindergarten unterirdische Gänge der Kasematten befinden. Es hat einige Zeit gedauert, bis das Denkmalamt grünes Licht gegeben hat. „Die Gänge dürfen nicht überbaut werden, da die Gefahr groß ist, das etwas kaputt geht“, informierte Architektin Sibylle Dünn-Bürger.

Betrieb läuft weiter

Der Anbau wird auf einer Betonplatte in Holzrahmenbauweise erstellt. Der Kindergartenbetrieb läuft während den Arbeiten weiter. „Wir bauen erst draußen fertig, dann kommen die Umbaumaßnahmen drinnen dran“, sagt Dünn-Bürger.

Die Kosten belaufen sich auf 165.000 Euro. Finanziert werden sie zu 90 Prozent vom Kreis. Den Rest übernimmt die Trägergesellschaft Profinos, die 39 Kindertagesstätten im Bistum Aachen betreibt. „Wir sind die Nutzer der Umbaumaßnahmen“, sagt Geschäftsführer Thomas Pick. Propst Josef Wolff ergänzt: „Wir freuen uns über die Wertsteigerung“. Die Gemeinde ist Eigentümerin des Grundstücks und des Gebäudes.

Mit der Einrichtung der U3-Betreuung wurde einem Elternwunsch entsprochen. Es habe immer wieder Nachfragen gegeben, sagt Pick. Er freut sich, diesen demnächst nachkommen zu können.

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