Spaß beim freien Improvisieren mit „MachMaJaTzz“

Von: Mira Otto
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Vor der Jam Session brachte „MachMaJaTzz“ die Zuhörer in der Pulvermühle in Stimmung. Foto: Mira Otto

Jülich. Mit der Gruppe „MachMaJaTzz“ ertönte der swingende Jazz in der Pulvermühle. Bei der anschließenden Jam-Session durften die Besucher zusammen mit den Musikern der Band an die Instrumente.

Die erste Hälfte des Konzerts galt ganz dem musikalischen Geschick von „MachMaJaTzz“. Mit Armin Schneider (Posaune), Waldemar Illinich (Trompete), Les Webb (Klarinette und Saxophon), Christian von Gehren (Piano), Peter Schmidt (Gitarre) und Peter Schmale (Kontrabass) erklang hierbei bis zur ersten Pause nur der Swing, also ein besonders rhythmisch-dynamischer Stil des Jazz. Darunter auch der Titel „Stompin‘ at the Savoy“.

Als Ersatz für den erkrankten Schlagzeuger Anatoli Alexeev spielte zum ersten Mal Christoph Weber für „MachMaJaTzz“. Die für Jazz typischen Soloeinschübe der Musiker wurden vom Publikum stets mit angemessenem Applaus honoriert.

Kurz vor der Pause haute schließlich der Pianist der Band, Christian von Gehren, in die Tasten. Nach einigen Takten stiegen die übrigen Bandmitglieder mit ein. Allerdings brachte „MachMaJaTzz“ keinen Jazz-Klassiker dem Publikum zu Gehör. Vielmehr spielte von Gehren „Rondo alla Turca“ vom Komponistengenie Wolfgang Amadeus Mozart. Als dann die übrigen Bandmitglieder mit einstiegen, wurde aus dem Klassiktitel eine Jazzversion.

Nach der Pause wurde die Jam Session durch Les Webb, der auch gleichzeitig der stellvertretende Vorsitzende des Jülicher Jazz Clubs ist, eröffnet. Gegenstand dieser freien musikalischen Gestaltung war vor allem die Jazzrichtung Dixieland.

Der Einladung zur Jam Session kamen einige Besucher sofort nach. Darunter auch Erich Ermeding (Saxophon), der erklärte: „Eine Jam Session ist freie, improvisatorische Musik.“ Er freue sich, dass er auf eine solch einfache Weise mit Gleichgesinnten spielen könne. Während der Jam Session wurde neben anderen Titeln, „Honeysuckle Rose“ von Fats Waller von Band und Mit-Musikern gespielt.

„Es ist ein wirklich schöner Abend bei vollem Haus“, bilanzierte letztlich auch Astrid Stroka, Mitbesitzerin des Lokals.

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