Sozialprojekt: Tafel nutzt Parzelle im Kleingartenrevier

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Tafel-Vorsitzender Klaus Mayer, Erika Hoffmann vom Kleingartenverein Nordpolder und Tafel-Geschäftsführer Justus Peters (v.l.) kosten die ersten „Sprösslinge” des Kräuterbeets im Tafel-Garten. Foto: Jonel

Jülich. „Wir haben 167 Kleingärten”, sagt Erika Hoffmann und führt den Satz zu Ende: „und einen Tafel-Garten.” Und auf diesen einen ist die Vorsitzende des Jülicher Kleingartenvereins Nordpolder stolz.

Diesen Garten, der einst einem inzwischen verstorbenen Nordpolder-Vorstand gehörte, hatte sie vor zwei Jahre der Jülicher Tafel übertragen.

„Tafelgärten in Kleingartenvereinen” - das ist eine richtige Bewegung geworden, wie das Fachblatt für Kleingartenwesen „Rheinischer Gartenfreund” in seiner aktuellen Ausgabe beschreibt. Allerdings nutzt die Jülicher Tafel ihre 300-Quadratmeter-Parzelle im Grünen nicht, um darauf Gemüse und Obst für ihren Laden in der Lorsbecker Straße zu ziehen. Davon, so Tafel-Vorsitzender Klaus Mayer, habe man von den regulären Bezugsquellen mitunter mehr als genug. „Wir wollten für unsere 1-Euro-Jobber einen Treffpunkt haben.”

Mit dem Garten, der nach zwei Jahren im Brachzustand aufgearbeitete werden musste und seither eben auch fortwährender Pflege bedarf, verknüpfen Mayer und Tafel-Geschäftsführer Justus Peters einen sozialen Aspekt. „Wir haben hier Langzeitarbeitslose, die händeringend nach einer Beschäftigung suchten.” Im Garten haben sie sie gefunden.

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