Sopranistin bewegt ihre Zuhörer tief

Von: ptj
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Bewegt ihre Zuhörer bei der „Matinee zur Marktzeit“: die lyrische Sopranistin Martina Schilling. Foto: Jagodzinska

Jülich. Mit kleineren geistlichen Gesangswerken von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartoldy erfreute die lyrische Sopranistin Martina Schilling im Rahmen der „Matinee zur Marktzeit“ ihre Zuhörer in der gut gefüllten Propsteikirche.

Kantor Christof Rück begleitete sie an dem von der Orgelfirma Scholz geliehenen rosafarbenen Orgelpositiv. Ein solches strebt die Pfarrei nach Rücks Bekunden auch an.

Die Matinee startete mit Rezitativ und Arie für Sopran und Orgel „Ergo interest, an quis – Quaere superna“ (KV 143) von Mozart. „Suche das Himmlische, meide das Irdische, sorge dich nicht um das Übrige...“ ist die Aussage des lateinisches Textes. Es folgte das „Salve Regina“ (Gegrüßet seist du, Königin) von Mendelssohn Bartoldy.

Den krönenden Abschluss bildete die lateinische Motette von Mozart „Exsultate, jubilate“ (Jauchzet, frohlocket), gefolgt vom Rezitativ, das im einleitenden Allegro motiviert: „Surgite tandem laeti, qui timuistis adhuc“ (Steht freudig auf, die ihr voll Furcht wart). Dritter Teil der Motette ist das Andante „Tu virginum corona, tu nobis pacem dona (Du, Krone der Jungfrauen, gib du uns Frieden). Die Vokalkomposition schließt mit dem „Alleluja“.

Tief berührt spendeten die Gäste Sängerin und Organist abschließend mehrfach Applaus. Auf die persönliche Feststellung „Sie sind ziemlich berühmt“, entgegnete die Sopranistin bescheiden: „Ich hatte Glück, immer gute Stellen zu bekommen“. Schilling ist Ensemblemitglied am Theater Dortmund, war zwei Jahre am Landestheater Schleswig-Holstein engagiert und gastierte nebenbei an fünf Staats- und Landestheatern und im Bereich Lied und Oratorium auf großen Bühnen in Köln, Paris und London.

Bereits während ihres Studiums an den Hochschulen für Musik in Detmold und Köln sowie an der Guildhall School of Music & Drama London – ihr Gesangsdiplom schloss sie im Übrigen mit Auszeichnung ab – sang sie die Partie der Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“ am Theater Solingen/Remscheid. Martina Schilling hat sogar Verwandtschaft in Jülich, ihre Schwiegermutter wohnt in Stetternich.

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