Barmen - Sonntagsmatinée: Musikalischer Mix mit swingenden Stimmen

Sonntagsmatinée: Musikalischer Mix mit swingenden Stimmen

Von: rb
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Das Foto zeigt das A cappella-Ensemble „Crazy Plum“ mit seinem Bandleader Andreas Weller (ganz rechts). Foto: Blanche

Barmen. Bedingt durch die Osterferien, mussten sich die vielen Freunde und Stammgäste der Overbacher Sonntagsmatinée fast zwei Monate gedulden, ehe die beliebte Konzertreihe am vergangenen Sonntag mit viel Schwung in die nächste Runde ging.

 „Let’s swing!“, so der Titel jener Darbietung des A cappella-Ensembles „Crazy Plum“ – verrückte Pflaume – bei der die Gäste der gut besuchten Overbacher Klosterkirche ganz unwillkürlich im Takt der Musik mit dem Fuß wippten oder mit dem Kopf nickten.

Ganz ohne instrumentale Unterstützung bot das Ensemble einen musikalischen Mix, bei dem kaum jemand still sitzen konnte. Mit Titeln wie „Fly me to the moon“ oder „Summer in the City“, bei dem die Sänger des Ensembles ganz sommerlich ihre Sonnenbrillen aufsetzten, lud man in vollkommen ungezwungener Atmosphäre zum „Mitswingen“ ein.

Doch so bunt gemischt sich die Zuhörerschaft der Matinéereihe zeigte, so abwechslungsreich gestaltete das Ensemble um den Bandleader Andreas Weller (Bass) auch das Programm. Neben klassischen Jazz und Swingnummern, präsentierte man auch Stücke aus eigener Feder sowie Modernes. Mit einer ganz eigenen Version des Erfolgshits „Somebody that I used to know“ mit dem der belgisch-australische Sängers Gotye in den Jahren 2011 und 2012 ganze 61 Wochen den ersten Platz in den deutschen Charts innehatte, wusste das Ensemble ganz besonders zu begeistern.

Nach einer kurzweiligen Dreiviertelstunde wollte man Anja Kamprolf (Sopran), Claudia Plum (Alt), Ulli Quester (Tenor), Jürgen Rieder (Bariton) und Andreas Weller (Bass) noch längst nicht von der Bühne abgehen lassen. Stürmisch wurde eine Zugabe eingefordert, und der anschließende Applaus wollte nicht enden. Denn, was die Musikrichtung betrifft, so ist man in Overbach flexibel, wenn es um die Qualität geht nicht. Hier darf der geneigte Zuhörer jedesmal hohes künstlerisches Niveau erwarten und wird nicht enttäuscht.

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