Jülich - Sonnenweg leitet Umstrukturierung ein

Sonnenweg leitet Umstrukturierung ein

Von: Kr.
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„Frau Sonnenweg“ nennt der 2. Vorsitzende Michael Lingnau gerne Helga Maschke, denn sie steht seit vielen Jahren für den Sonnenweg in Jülich ein. Foto: Kròl

Jülich. Der Sonnenweg Förderverein für Krebsbetroffene stellt sich neu auf und zieht weit über die Region hinaus neue Kreise. Dazu gehört es auch, unnötigen Ballast abzuwerfen. So wollen sich Helga Maschke und ihr Team vor allem vom Gesundheitsforum in Jülich Große Rurstraße 70 trennen.

„In der heutigen Zeit, wo so viel über Internet läuft, brauchen wir diese Räume nicht mehr. Es kostete einfach zu viel Geld, das wir sinnvoller bei der Unterstützung unserer Krebspatienten einsetzen können. Da die meisten Menschen Kontakt über Internet zu uns aufnehmen, binden die Beratungsstunden dort zu viel unserer kostbaren Zeit, und auch das Lädchen, durch das wir unser Forum finanziert haben, hat sich überlebt“, erklärt Helga Maschke.

Bis zum September soll die Auflösung abgewickelt sein, und dann ist der Verein nur noch in der Geschäftsstelle Heinsberger Straße 10 in Jülich vertreten. Kontakt kann über info@sonnenweg-verein.de oder telefonisch unter Telefon 02462/344193 aufgenommen werden.

Was sich aber nicht ändern wird, sind die Ziele, die sich der Verein gesetzt hat. Ganz obenan steht die Beratung und Begleitung von Krebspatienten und ihren Angehörigen. Hier erhalten sie Informationen zu ganzheitlichen Behandlungsmöglichkeiten, Vorsorge und Rehabilitationsmaßnahmen und Stärkung der Selbstheilungskräfte. Beratung wird bei seelischer und sozialer Belastung, Fragen zu Sozialrecht und der Neuorientierung gewährt. Außerdem werden fachärztliche Beratung und Therapie, Kliniken für eine ganzheitliche Tumortherapie und zu Experten vermittelt.

Breit angelegte Kooperation

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Gesundheitsvorsorge im Verein. Um all dies optimal gewährleisten zu können arbeitet der Sonnenweg eng mit verschiedenen Praxen und Kliniken zusammen, die sich der integrativen Medizin und ganzheitlichen Therapien verschrieben haben. Es gehören außerdem Institute und Zentren dazu, die für einen aktiven Gesundheitsschutz und Gesundheitsfürsorge stehen sowie eine Reihe von Unternehmen und ein Netzwerk von Experten in den verschiedensten Bereichen von Ernährung bis Rechtsberatung. Rat und Hilfe suchen mittlerweile beim Sonnenweg Menschen weit über die Region hinaus.

Wie gut der Sonnenweg vernetzt ist, wird auch wieder am Programm des 7. Sonnenweg-Kongress am 18. und 19. Oktober im Technologiezentrum in Jülich deutlich. Er wird auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur biologischen Krebsabwehr stattfinden. Namhafte Referenten haben bereits ihr Kommen zugesagt, so Maschke. Mit dabei sein wird auch wieder eine stattliche Zahl von Fachausstellern. Den Festvortrag wird Dr. med. Friedrich Migeod, Chefarzt der BioMed Klinik Bad Bergzabern zum Thema Hyperthermie halten.

Neben diesem Kongress plant der Sonnenweg noch weitere Aktionen und Projekte. Die nächste Veranstaltung wird ein Abend der Besinnung am Mittwoch, 30. Juli, von 19 bis 21 Uhr im Pulvermagazin Brückenkopf-Park sein. Verbundenes Singen mit Brigitte Schmitz steht dort auf dem Programm, Pfarrer Heinrich Plum wird aus seinen Werken vorlesen. Der Abend steht unter dem Gedanken Begegnungen, Besinnliche Klänge, Gemeinsames Singen, Lyrisches, Nachdenkliches, Loslassen, Ankommen.

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