Sondermüll im Feld entsorgt

Von: gep
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Der Freialdenhovener Ortsbürgermeister Jakob Leipertz begutachtet den wilden Müll. „Das Problem nimmt überhand”, sagt er. Foto Greven Foto: Greven

Freialdenhoven. Umweltfrevel in Freialdenhoven: Auf dem Puffendorfer Weg, einem befestigten Wirtschaftsweg, der in Kürze offiziell als Radweg gekennzeichnet wird, ist am Wochenende eine ganze Menge Abfall abgeladen worden.

Es war vorwiegend Sondermüll, der nur einige hundert Meter von der Ortslage Freialdenhoven entfernt entsorgt worden war. Neben einem 2000-Liter-Heizöltank aus Kunststoff bestand der Müll überwiegend aus Kfz-Teilen und -zubehör, darunter zwei Autositze, ein Benzintank, eine Carbox für Lieferwagen und diverse Autoreifen mit und ohne Felgen und in verschiedenen Größen.

Der Bauhof der Gemeinde Aldenhoben hat die Abfälle mittlerweile abtransportiert. Der Freialdenhovener Ortsbürgermeister Jakob Leipertz ist empört. „Der wilde Müll nimmt überhand”, sagt er. Zur Ergreifung der Täter hat er „aus eigener Tasche” eine Belohnung von 150 Euro ausgesetzt.

Leipertz hegt den Verdacht, dass die Täter „nicht aus dem näheren Umkreis”, sondern aus dem Raum Baesweiler/Geilenkirchen stammen. Über die B56 könnten sie bei Nacht und Nebel bequem anfahren, um den Müll dann auf einem der zahlreichen Feldwege bei Freialdenhoven abzuladen.

Unter dem Strich müsse die Gemeinde Aldenhoven mittlerweile 50.000 Euro im Jahr für die Entsorgung des wilden Mülls aufwenden, sagt Leipertz.
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