Jülich - Sommerkonzert mit Trompeterin Kathrin Simons

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Sommerkonzert mit Trompeterin Kathrin Simons

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Beim Jubiläumskonzert ist Kathrin Simons Solistin an der Trompete. Foto: Michael Niesemann

Jülich. Im Rahmen seines 75-jährigen Bestehens gestaltet das Collegium Musicum sein Sommerkonzert mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm. Das Konzert findet statt am Samstag,18. Juni, um 20 Uhr. Veranstaltungsort ist nicht wie in den vergangenen Jahren die Zitadelle Jülich, sondern die Aula des Schulzentrums Linnicher Straße in Jülich.

Zu Beginn erklingt die 1. Sinfonie c-Moll des damals erst 15-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy. Zuvor hatte er schon als Kompositionsübung zwölf Streichersinfonien geschrieben, sie aber nicht veröffentlicht, sondern privat im Familienkreis aufgeführt. Seine großen Vorbilder Mozart und Beethoven, mit denen er sich unter anderem während seiner Ausbildung besonders beschäftigte, lassen sich in diesem Werk noch erkennen, aber auch schon die persönliche Mendelssohn‘sche Handschrift.

Das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan, 1950 in Moskau entstanden, brachte den armenisch-russischen Komponisten über Nacht zu Weltruhm. Es zeichnet sich durch polyphone Satztechnik mit Elementen des Barock und der Romantik aus. Ab 1954 leitete Arutjunjan das Konservatorium Jeriwan und wurde dort 1977 Professor für Kompositionslehre. Das Werk stellt hohe Ansprüche an die Solistin, vor allem in der abschließenden Solokadenz.

Solistin ist die in Jülich geborene Kathrin Simons. Ihre Studien der Schulmusik und im künstlerischen Fach Trompete nahm sie im Jahre 2009 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln auf. Den Bachelor mit Hauptfach Trompete schloss sie 2014 ab und studiert derzeit im Masterstudiengang Trompete Solo. Sie belegte diverse Meisterkurse im In- und Ausland und erhielt 2008 den 1. Preis im Accordate Jugend Wettbewerb.

Nach der Pause folgt die Akademische Festouvertüre von Johannes Brahms. Mit ihr bedankte sich Brahms für die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Breslau im Jahre 1879. Kunstvoll verarbeitet Brahms vier Studentenlieder aus der Anfangszeit der Burschenschaften in Jena. Mit dem bekannten „Gaudeamus igitur“ klingt das Werk gleichzeitig als festlicher Höhepunkt aus.

Weiter geht es tänzerisch mit der Polka aus der „Tschechischen Suite“ von Anton Dvoák. Sie stand immer ein wenig im Hintergrund im Vergleich zu den „Slawischen Tänzen“, die Dvoák über Nacht berühmt machten.

Den Abschluss des Konzerts bildet der „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß (Sohn). Die Walzerfolge, ursprünglich mit dem Titel „Hand in Hand” versehen, sollte die Verbundenheit der Kaiserhäuser Deutschlands und Österreichs symbolisieren und nannte sich fortan deswegen Kaiserwalzer. Er zählt zusammen mit dem Donauwalzer zu den populärsten Werken des Komponisten.

Das Konzert steht unter der bewährten Leitung von Peter Sauerwein, der die Darbietung mit kurzen Erläuterungen moderiert. Das Konzert findet statt am Samstag, 18. Juni, ab 20 Uhr im Schulzentrum Linnicher Straße in Jülich. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 7 Euro, Kinder in Begleitung der Eltern frei.

Karten im Vorverkauf sind erhältlich in der Buchhandlung Fischer, Kölnstraße in Jülich, und im Musikstudio Comouth, Große Rurstraße Jülich.

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