Sommerkonzert des Gymnasiums Zitadelle

Von: Hilde Viehöfer-Emde
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Die „Men in Black“ stellten beim Schulkonzert die neue Zitadellenhymne vor. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Beim Sommerkonzert des Gymnasiums Zitadelle erfreuten sich viele Eltern, Schüler und Freunde der Schule an einem breit gefächerten Programm. Verschiedene Ensembles stellten ihr Können unter Beweis, und Zuhörer konnten in allen Beiträgen eine große Leistungssteigerung feststellen. Die konsequente Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern trug reiche Früchte, so dass der Abend voller Musik zu einem großen Erfolg wurde.

Die Fünftklässler beginnen

Beide Programmteile wurden von den Jüngsten der Schule, den Kindern der Klassen 5a und 5b, unter Leitung von Gudrun Frenken eröffnet. Ein Calypso als Klassensong und instrumental präsentiert „Golden Brown“ wurden mit großer Freude vorgetragen und vom Publikum mit viel Applaus honoriert.

Die Mitglieder des Vororchesters musizierten mit großer Konzentration und meisterten so die schon recht schwierigen Beiträge „Quizas, quizas“, „Glywsen“ und „Freylechs“. Besonders beeindruckend waren die solistischen Passagen im Cello und bei den Bläsern. Martina Sowa oblag die Leitung des Ensembles und die Begleitung am Flügel.

Große Fortschritte wiesen Unter- und Mittelstufenchor auf. Klare Stimmführung und saubere Mehrstimmigkeit machten die bekannten Songs zum Hörvergnügen und zeugten von intensiver Arbeit mit der Chorleiterin Viviana Gerstengarbe, die auch für den Oberstufen- und Erwachsenenchor verantwortlich zeichnete. Auch dieser Chor glänzte mit drei Beiträgen unterschiedlichster Epochen.

Die angekündigte Überraschung war der Auftritt der „Men in Black“. Die schwarz gekleideten Herren, mit dunklen Sonnenbrillen fast unkenntlich gemacht, wirkten wie Bodyguards aus einem amerikanischen Thriller. Sie entpuppten sich aber durchaus beruhigend als männliche Mitglieder des Lehrerkollegiums, die den Bläck Fööss Song „Mer losse d‘r Dom in Kölle“ mit einem neuen Text versehen hatten. Acapella, nur gestützt durch Pedro Obiera am Cello, besangen sie mit großer Inbrunst ihre schöne Schule, deren Einmaligkeit in Jülich wohl außer Frage steht. Das Bekenntnis der Herrenriege aus der Lehrerschaft war aus musikalischer Sicht ein Ohrenschmaus und zeugte von großer Musikalität der Herrn und perfektem Gebrauch des Stimmorgans. Auch der Cellist musizierte mit sichtlicher Freude an dem besonderen musikalischen Geschehen.

Zigeunerische Melodien erklangen mit den drei ungarischen Tänzen von Johannes Brahms, die das Kammerorchester unter Leitung von Pedro Obiera vortrug. Schnelle Rhythmen des Csárdás und atemberaubende Melodik stellten große Anforderungen an das Ensemble, das diese schwere Aufgabe mit großem Engagement meisterte. Solistisch brillierte Henrike Wille an der Violine mit rasanten Tempi und bezauberndem Ton mit dem Cárdás von Vittorio Monti.

Das Publikum in der voll besetzten Schlosskapelle spendete Riesenapplaus für alle Mitwirkenden.

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