Sommerfest im Nordviertel: Eis zu afrikanischen Trommelrhythmen

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Die internationale Trommelgruppe erfreute Jung und Alt. Foto: Stadt Jülich/ B. Lenzen

Jülich. Zu seinem „2. Sommerfest für Jung und Alt“ hatte das Stadtteilzentrum Nordviertel die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnquartiers eingeladen. Bei angenehmen Temperaturen strömten mehr als 200 Gäste aller Generationen in das Stadtteilzentrum an der Nordstraße 39, um gemeinsam ein paar gesellige Stunden zu verbringen.

Für die Kinder gab es ein buntes Spielprogramm mit zwei Hüpfburgen. Das Team des städtischen Jugendheims organisierte Aktivitäten für kleine und große Kinder wie Bewegungsparcours und kreative Bastelangebote. Die Nordstraße wurde gesperrt und zum Straßenspielplatz umgewandelt. Ein Basketballkorb lockte jugendliche und reifere Basketballspieler zum Korbwurfwettbewerb an.

Vor dem Stadtteilzentrum hatten die Mitarbeiterinnen des Amtes für Familie, Generationen und Integration mit Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Helfer einen lauschigen Biergarten aufgebaut. Viele Nachbarn brachten selbst gebackenen Kuchen und leckere Salate für das internationale Buffet. Gegrillte Würstchen sowie kalte Getränke und Kaffee ergänzten das kulinarische Angebot.

Akkordeonspieler Constantin begeisterte die Gäste des Sommerfestes mit alt bekannten Schlagern und Folklore vom Balkan. Bald schon wurde an den Tischen geschunkelt. Der Seniorensingkreis unter der Leitung von Inge Duwe lud zum Mitsingen ein. Mit dem Lied „Drei kleine Italiener“ wurde an die Eisdielen-Ära der Nordstraße 39 erinnert.

Mit einer großzügigen Spende des Eiscafés Panciera in Höhe von 100 Eisgutscheinen konnte Ortsvorsteher Peter Schmitz viele Kinderherzen erfreuen. Unter der Leitung von Petra Delahaye-Dören trug der Jugendchor „Soluna“ von St.-Franz-von-Sales zum musikalischen Programm mit frischen jungen Tönen bei.

Das absolute Highlight des Nachmittages war für Jung und Alt der Auftritt einer internationalen Trommelgruppe mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Jülich. Geleitet wird das Projekt von Karim Camara. Mit großer Begeisterung klatschten die vielen Gäste des Sommerfestes zu den afrikanischen Trommelrhythmen.

Elisabeth Fasel-Rüdebusch überbrachte die Grüße des Bürgermeisters und der Dezernentin und beschrieb mit Zahlen die Erfolgsstory der seit einem guten Jahr bestehenden Angebote im Stadtteilzentrum Nordviertel. „Das Nordviertel ist von jeher ein buntes und vielfältiges Wohngebiet. Das Zusammenleben vieler verschiedener Kulturen und Altersgruppen erfordert Toleranz und Respekt für den jeweils anderen.

Heute ist es wiederholt gelungen, Menschen aller Generationen und viele Nationalitäten zusammen zu bringen und gemeinsam einen wunderbaren Nachmittag zu verbringen“, äußerte sich Beatrix Lenzen, städtische Projektleiterin, sehr zufrieden über die Besucherzahl. „Besonders freue ich mich auch darüber, dass heute eine ganze Reihe Familien, die neu zugewandert sind, den Weg in die Nordstraße 39 gefunden haben.“

Peter Schmitz und Beatrix Lenzen dankten allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben. Kinder aus der Kopernikusstraße halfen beim Abbauen mit: „Wir hatten heute so ein schönes Fest, dafür danken wir euch und helfen gerne.“

Informationen zu den Angeboten des Stadtteilzentrums und zum Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Jülich-Nordviertel“ sind zu erhalten im Amt für Familie, Generationen und Integration, Telefon 02461-63239 (Beatrix Lenzen) oder E-Mail: BLenzen@juelich.de.

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