Sommercup: Alemannias U23 zieht mit 6:0-Sieg über Erkelenz ins Endspiel

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Alemannia Aachens U23, hier mit (l.) Alexander Pranjes gegen Sven Rixen, löste in beeindruckender Weise die Eintrittskarte zum Endspiel um den Sommer-Cup. Foto: Król

Rurdorf. Die U23 des TSV Alemannia Aachen löste vor 350 Zuschauern in beeindruckender Weise die Eintrittskarte zum Endspiel um den 2. Rurdorfer Sommer-Cup. Der Gegner im Halbfinale, der SC Erkelenz, wurde klar mit 6:0 in die Schranken gewiesen.

Die U23 der Aachener Alemannia war im ersten Durchgang hoch überlegen gegen den Bezirksligisten aus Erkelenz, der aufopferungsvoll kämpften und sein Glück in Konterchancen suchte. Vor das Tor der Schwarz-Gelben kam man jedoch äußerst selten; klare Torchancen gab es kaum für den SCE.

Früh in Führung

Aachen tat sich ob der sattelfesten Abwehr der Erkelenzer zunächst recht schwer, in den Strafraum einzudringen. Dennoch fiel bereits in der 6. Minute die Führung für die Domstädter, als Alex Keller eine passgenaue Flanke aus kurzer Distanz nur einzudrücken brauchte. Auch der zweite Treffer für die Aachener fiel aus gleicher Position. Diesmal war Marco Höger zum 2:0 erfolgreich (29.).

Das 3:0 und den Halbzeitstand besorgte Alexander Pranjes mit einem schönen Schuss mit dem Außenrist unhaltbar für den guten Torwart René Krienen in die lange Ecke.

Technisch versiert

Auch in Halbzeit 2 gab es kaum eine Chance für den SC. Aachen blieb dem technisch versierten Offensivspiel weiterhin treu. Lediglich Yannick Fongern und Artur Matern hatten auf Erkelenzer Seite Chancen auf eine Ergebniskorrektur, scheiterten aber im Abschluss. Der 6:0 Endstand - durch Alper Uludag (69.) und Daniel Engelbrecht (85. , 89.) - und der Einzug ins Finale war somit eine hochverdiente Sache für die Alemannia.

Unnötig hingegen waren die die gelb-roten Karten für Artur Matern ( 81. SC Erkelenz ) und Alper Uludag ( 81. Alemannia ). Die beiden konnten nicht voneinander lassen, sodass Schiedsrichter Tobias Litt die beiden Streithähne vom Platz stellte.

Die Aachener wurden ihrer Rolle als Top-Anwärter auf den Cup-Gewinn einmal mehr gerecht. 2006 holten die Schwarz-Gelben den Sommer-Cup, im vergangenen Jahr sie im Endspiel dem Rekordcupgewinner Borussia Freialdenhoven. Morgen um 16 Uhr treffen die Aachener erneut auf die Borussia oder aber auf Wegberg-Beeck, die am Freitag im Halbfinale nach regulärer Spielzeit beim Stande von 2:2 in die Verlängerung gingen (das Ergebnis lag zu Redaktionsschluss noch nicht vor).

Der Endspieltag verspricht auf jeden Fall feine Fußballkost. Mit von der Partie ist die Lokalredaktion. Sie wird vor dem Spiel und in der Halbzeitpause interessante Gesprächspartner ans Mikrofon holen.

Am Samstag gönnt sich der Sommer-Cup eine künstlerische Pause. Von Just:is und DJ Maik wird den Fans des Open-Air ab 20.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) heiße Musik zum Abtanzen serviert.
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