Jülich - Sommerbiathlon lockt auf Jülicher Markt

Sommerbiathlon lockt auf Jülicher Markt

Von: Kr.
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Biathlon im Sommer auf dem Jülicher Marktplatz: Viele Frauen und Männer versuchten sich „in den Loipen“, um anschließend die Zielsicherheit mit dem Gewehr zu testen. Foto: Kròl

Jülich. Beim Jahresempfang des Fachhochschul-Campus Jülich hatten Studierende beklagt, dass es in der Stadt zu wenig Abwechslung gebe. Das wollte David Wirtz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, dann doch nicht auf seiner Stadt sitzen lassen, wurde aktiv und holte die Biathlon-auf-Schalke-Promotion-Tour in die Herzogstadt.

Seit Wochen ist Inmotion Agentur und Verlag schon unterwegs, um für diesen einzigen Indoor-Biathlon, der am 28. Dezember in Gelsenkirchen stattfindet, zu werben und Sportfreunden einmal die Gelegenheit zu bieten, sich im Langlauf zu versuchen und anschließend die Treffsicherheit zu testen.

Auf Laufbändern werden Loipen simuliert. 400 Meter müssen die Teilnehmer in Doppelstocktechnik darauf zurücklegen. Wenn Herzschlag und Puls deutlich erhöht sind, greifen sie zum Gewehr, um auf 60 mm große Ziele anzulegen. Diese Ziele sind damit doppelt so groß wie bei den Profis, doch für einen Ungeübten ist es schon recht schwierig, nach der körperlichen Anstrengung eine ruhige Hand zu beweisen.

Doch ganz so ernst wird die Sache auch nicht genommen, der Spaß steht im Vordergrund, auch wenn für die Sieger der beiden Tage, an dem dieser Biathlon in Jülich gastierte, jeweils zwei VIP-Karten für das Schalke-Event winken. Immerhin 90 Wettkämpfer legten sich für diese begehrten Karten mächtig ins Zeug. Sechs Staffeln versuchten sich in der Mannschaftswertung.

Darüber hinaus lockte das Spektakel über 900 Neugierige an, die sich ebenfalls außerhalb des Wettbewerbs vor allem im Schießen versuchten. Gerne ließen sich bereits am Samstagmorgen zur besten Marktzeit die Passanten von Moderator Martin Bremer überreden, dieses Angebot wahrzunehmen und versuchten sich als Biathleten.

Eine Lücke geschlossen

Gemeinsam mit David Wirtz hatte Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs diese Attraktion auf dem Kirchplatz eröffnet. Er dankte allen, die diese Aktion realisiert hatten. „Jülich ist jetzt auch Biathlon-Stadt. Damit wurde eine Lücke geschlossen“, sagte er. Wirtz ließ es sich nicht nehmen, den zahlreichen Sponsoren zu danken, auch wenn der Stadtsportverband einen Teil der Kosten zuschießen muss.

Er freute sich, dass nun auch außerhalb der Geschäftszeiten noch Trubel auf dem Kirchplatz herrschte, denn wie es sich für ein solches Event gehört, durfte auch das „Après Ski“ nicht fehlen. Was will man mehr, als sich zunächst im Wintersport versuchen und dann an einem herrlichen Spätsommertag zu feiern. Damit dies noch besser gelingt, hatte der Stadtsportverband die Band „Forty Four“ eingeladen. Die heizte mit Musik von den 60ern bis heute den Gästen ein.

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