Solist am Horn: Collegium Musicum verstärkt sich beim Winterkonzert

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Johannes-Theodor Wiemes ist der Solist im Hornkonzert des französischen Komponisten Wal-Berg, dessen Werk dem Instrumentalisten ein Höchstmaß an Virtuosität abverlangt. Foto: Dirk Rubke

Jülich. Das diesjährige Winterkonzert des Collegium Musicum Jülich findet am Samstag, 11. Februar, in der Aula des Gymnasiums Zitadelle Jülich statt. Gespiel werden Werken von Antonin Dvoák, Wal-Berg und Nikolai Rimsky-Korsakow.

Eingeleitet wird das Konzert mit der symphonischen Dichtung „Die Waldtaube“ von Antonin Dvoák. Er schrieb dieses Werk nach der Rückkehr aus den USA als Letztes einer Serie von symphonischen Dichtungen. Grundlage waren alte tschechische Balladen.

In „Die Waldtaube” vergiftet eine junge Frau ihren Mann, um sich einem Liebhaber hinzugeben. Aus dem Grab des Verstorbenen wächst ein Baum, in dem eine Taube nistet. Das ständige Gurren der Taube erinnert die Frau an den Mord und treibt sie zur Selbsttötung.

Wal-Berg war französischer Komponist, Unterhaltungsmusiker und Filmkomponist. In Berlin studierte er Klavier und in Paris Komposition, Harmonielehre und Dirigat. Er schrieb Chansons unter anderem für Marlene Dietrich, 40 Filmmusiken und rund 300 symphonische Werke. Das Hornkonzert schrieb er im Jahr 1985. Es verlangt vom Hornisten eine hohe Virtuosität.

Vielbeschäftigt

Der Solist dieses Hornkonzertes ist Johannes-Theodor Wiemes, Jahrgang 1960. Er trat nach dem Abitur im Jahre 1979 als Hornist ins Musikkorps in Düsseldorf ein. Er absolvierte 1985 ein halbjähriges Praktikum als stellvertretender Solo-Hornist beim Gürzenich Orchester Köln. Von 1986 bis 1988 spielte er im Staatsorchester Oldenburg. Als Mitglied der NDR Radiophilharmonie wirkt er beim Consortium Classicum sowie beim Arte Ensemble Hannover mit. Er spielt als Aushilfe in diversen renommierten Orchestern unter anderem bei den Berliner Philharmonikern und dem Deutschen Symphonieorchester Berlin.

Nikolai Rimski-Korsakow schrieb seine 1. Symphonie 1861 als 17-Jähriger ohne elementare Grundkenntnisse der Kompositionslehre. Er komponierte mit Hilfe seines Lehrers Balakirew den ersten und letzten Satz und musste dann auf einer zweijährigen Seereise seine Offiziersausbildung beenden. Erst 1865 wurde das Werk vollendet.

Rimski-Korsakow überarbeitete die Symphonie 1884 grundlegend und transponierte sie von es-Moll nach e-Moll.

Das Konzert des Collegium Musicum steht unter der bewährten Leitung von Peter Sauerwein. Es findet statt am Samstag, 11. Februar, ab 20 Uhr im Pädagogischen Zentrum Zitadelle Jülich.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf beim Ticketservice der Buchhandlung Fischer, Kölnstraße in Jülich, Telefon 02461-937833, im Musikstudio Comouth, Große Rurstraße in Jülich, Telefon 02461- 4949, sowie an der Abendkasse zum Preise von 14 Euro, ermäßigte Karten für Schüler und Studenten zum Preise von 7 Euro. Kinder bis 15 Jahren haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt.

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