Linnich-Aldenhoven - Solidarfonds erhält den Bestand

Solidarfonds erhält den Bestand

Von: Adi Zantis
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Mit der Gründung einer Solidargemeinschaft im KIM-Prozess ist uns in der GdG Linnich-Aldenhoven ein großes Werk gelungen“, so freuen sich die Aldenhovener KIM-Vertreter Josef Schumacher (links) und Edgar Breuer. Foto: Zantis

Linnich-Aldenhoven. Der „KIM-Prozess“ mit den Vorgaben des Kirchlichen Immobilien-Managements hatte auch die Kirchenvorstände in den Bereichen der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Linnich-Aldenhoven vor eine große Herausforderung gestellt.

Immerhin waren auch im Gemeindeverbund Aldenhoven drei und im Raum Linnich vier Pfarreien von Auflagen für die laufenden Instandhaltungskosten betroffen. Diese in einer komplizierten Auflistung von einzelnen Kirchen dargelegte Bestandsaufnahme hätte unweigerlich zur Schließung der betroffenen Gebäude führen müssen.

Um der für die Gemeinden bedrohlichen Entwicklung entgegen zu wirken, hatten sich die Kirchenvorstände in der GdG Linnich-Aldenhoven zu einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung mit der Gründung einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, aus der nach vielen Zusammenkünften der Gremien letztendlich ein Solidarfonds als Lösung für eine finanzielle Unterstützung der genannten Pfarreien entstanden ist.

„In aufgeschlossener Atmosphäre“, so bekundeten es Josef Schumacher und Edgar Breuer als KIM-Beauftragte aus dem Gemeindeverbund Aldenhoven, „hatten sich im Kirchengemeindeverband Linnich-Aldenhoven die KV-Mitglieder der 19 Pfarreien über einen Zeitraum von über einem Jahr in paritätischer Gemeinschaft zusammengefunden.“

„Das Fazit der zum Teil schwierigen Erörterungen mit fachlicher Beratung durch Beauftragte des Bistums ist ein gemeinsames Werk“, so die Aldenhovener KIM-Vertreter. „Es wird keine Kirche in den nächsten zehn Jahren geschlossen!“ Dankbar erwähnten die KV-Sprecher auch die „vielseitige Mitarbeit“ der Sachbearbeiterin Claudia Forst, die alle Beschlüsse und Beratungen mit fachlicher Protokollierung begleitet hatte.

Der KIM-Ausschuss im Kirchengemeindeverband Linnich-Aldenhoven wird für die Zukunft als Träger des Solidarfonds eigenständig die Verwaltung übernehmen und bei notwendigen Hilfsmaßnahmen die einzelnen Zuschusszusagen nach den Richtlinien des Bistums gewähren.

In ihrer Aufgabenstellung sieht sich die Solidargemeinschaft eng an die Richtlinien des Vertrages gebunden. „Trotzdem“, so betonen Schumacher und Breuer, „ist uns ein gemeinsames Werk gelungen, denn eines ist gesichert: Es wird vorerst keine Kirche im Raum Linnich-Aldenhoven geschlossen werden.“

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