Jülich/Dortmund - Society of Suicide: „Das größte Konzert unseres Lebens”

Society of Suicide: „Das größte Konzert unseres Lebens”

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Jülich/Dortmund. Knapp 10.000 Menschen fieberten dem großem Auftritt der weltweit erfolgreichen Rockband „Billy Talent” entgegen. Darunter die fünf Jülicher Julian Jansen, Patrick Arregui, Stefan Singheiser, Anni Wierichs und Benedikt Rings. Doch sie waren keine normalen Konzertbesucher.

Als Society of Suicide (SoS) waren sie als Vorband gesetzt, durften in der fast ausverkauften Westfalenhalle ihr eigenes Konzert geben. Mit Florian Grün sprachen sie über „das größte Konzert ihres Lebens” und ihre weiteren Ziele.

Ihr seid als Vorband von Billy Talent aufgetreten. Wie kam es dazu?

SoS: Über einen gemeinsamen Bekannten. Ihm haben wir unsere CD mitgegeben in der Hoffnung, dass sie vielleicht einmal einem Mitglied von Billy Talent in die Hände fällt. Wir hätten nie gedacht, dass ihnen auch noch unsere Musik gefällt und sie uns als ihre Vorband arrangieren wollen.

Wie habt ihr reagiert als die Nachricht kam?

SoS: Wir konnten es zuerst nicht fassen und dachten, wir würden träumen. Doch als uns klar wurde, dass es Realität ist, haben wir vor Freude bis in die Nacht gefeiert.

Was waren eure Gedanken vor dem Auftritt?

SoS: Wir dachten darüber nach, was alles schief gehen könnte. Wirklich nervös wird man erst kurz vorher, dann denkt man nur noch „Hilfe, vor den ganzen Menschen stehst du gleich und machst Musik”. Die Aufregung war mit Konzertbeginn aber verflogen und wir hatten einfach nur noch Spaß.

Wie ist das Gefühl vor knapp 10.000 Menschen aufzutreten?

SoS: Es ist unbeschreiblich. Vor allem wenn es sich um ein so geniales Publikum handelt. Man hat ihnen angemerkt, dass sie genauso viel Spaß an unserer Musik hatten wie wir. Während des Konzertes nimmt man aber nicht alle wahr, es ist nur eine Menschenmenge zu sehen.

Also ein Konzert wie jedes andere?

SoS: Musikalisch war es ein normales Konzert, aber die Kulisse war eine vollkommen andere. Außerdem ist der Sound nicht mit einem unserer normalen Konzerte vergleichbar. Zwei Tage zuvor hatten wir noch ein Konzert, die Generalprobe sozusagen. Unsere Vorbereitung war sehr konzentriert, sorgfältig und alle waren angespannt.

Ihr wart Backstage, hattet euren eigenen Raum und Essen. Habt ihr euch wie richtige Rockstars gefühlt?

SoS: Wir sind richtige Rockstars! (lachen) Wir haben es natürlich alles sehr genossen und kamen uns schon ein bisschen „cool” vor. Aber wir haben auch gedacht, dass etwas nicht stimmen kann. Ein paar Räume weiter sind Billy Talent und wir sitzen hier als einfache Schülerband.

Welche Erfahrungen nehmt ihr mit?

SoS: Das war wohl das größte Konzert unseres Lebens. Unbeschreiblich war die Größe der Location, der Sound und die geile Lichtshow. So etwas haben wir noch nie erlebt. Es war alles professioneller.

Seid ihr „the next Billy Talent”?

SoS: (lachen) So etwas kann man nicht planen. Natürlich ist das unser Wunsch, der Wunsch von der Musik leben zu können. Welche Band hat den nicht?

War das der Anfang von etwas Großem?

SoS: Schön wäre es. Das muss sich noch herausstellen. Nur weil wir einmal in der Westfalenhalle gespielt haben, sind wir noch keine berühmte Band. Wir versuchen, immer kleine Schritte zu machen.
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