Aldenhoven - Soccer-Platz an Haus Vaßen angelegt

Soccer-Platz an Haus Vaßen angelegt

Von: gre
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Kinder, Eltern und Offizielle freuten sich über die Eröffnung des neuen Soccer-Platzes am Schulkinderhaus. Foto: Greven

Aldenhoven. Nicht nur die Jungen waren von dieser neuen Errungenschaft des Schulkinderhauses begeistert. Es ist der Soccer-Platz, das Klein-Spielfeld für die künftigen Fußballer, der am vergangenen Freitag, am Tag des WM-Triumpfes der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich übergeben wurde.

Der Trägerverein „Leben wie Zuhause“, der neben dem Schulkinderhaus das Familienzentrum und den Kindergarten „Am Römerpark“ betreibt, hat diese Einrichtung möglich gemacht. Der Soccer-Platz ist ein wichtiges Mittel für die nachschulische Betreuung der Grundschüler. Hier soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, das Interesse für Sport zu wecken und diesen zu praktizieren. Kinder brauchen natürliche Bewegung, die die Lernbereitschaft und Konzentration fördern.

Wie der Vorsitzende des Trägervereins, Michael Radermacher, und auch die Leiterin der Einrichtung, Ursula Dech, betonten, hat der Verein die Investition für das 7 x14 Meter große Spielfeld aus eigenen Mitteln bestritten. Mehr und mehr führt die Finanzschwäche der Gemeinde zu mehr Einsatz- und Opferbereitschaft von Privatpersonen und Vereinigungen.

Im Schulkinderhaus werden zurzeit 32 Kinder nach dem Schulunterricht betreut und im Sinne eines positiven Menschenbildes auf ihre Zukunft vorbereitet. Das Schulkinderhaus wird nach dem Gesichtspunkt der Partizipation betrieben. Eigenverantwortlich gestalten die Schulkinder ihren Alltag nach demokratischen Grundsätzen bis hin zur eigenständigen Beschaffung ihres Nahrungsbedarfs.

Die Verwirklichung dieser Investition war für die Verantwortlichen gar nicht zu einfach; denn das Gebäude, Haus Vaßen, ist Eigentum der gemeindeeigenen Gesellschaft WOGA und steht unter Denkmalschutz. Für den Platz auf dem geräumigen Hof dieses ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes musste also der Denkmalschutz sein Plazet erteilen. Die Abteilung Bodendenkmalpflege hatte keine Bedenken, wohl aber die Gebäudedenkmalpflege. Sie verzögerten die Beschaffung um ein halbes Jahr. Pikanterweise reduzierten sich diese Bedenken auf die Farbe der um den Platz verlaufenden Bande. Die Bande sollte nicht grün sein, sondern blau. Na denn!

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