So funktioniert die unkomplizierte Hilfe auf dem Dorf

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Bei Problemen mit PC oder anderer Technik hat sich das Hilfenetzwerk Welldorf/Güsten/Serrest bereits bewährt. Foto: Stock/Imagebroker

Jülich. Rund 80 Anfragen sind bereits beim Servicetelefon des dörflichen Hilfenetzwerkes Welldorf/Güsten/Serrest eingetroffen. Für viele Probleme konnten die Helferinnen und Helfer schnelle Lösungen anbieten, wie das Fachamt in der Stadtverwaltung Jülich zum Projekt informiert.

So wurden unter anderem eine Telefonanlage programmiert, Computerprobleme gelöst, Fernseher eingestellt und Handyprobleme beseitigt.

Auf Anfrage seien zudem Fahrten zum Supermarkt und zum Friseur organisiert, kleine Reparaturen im Haus oder der Austausch von defekten Leuchtmitteln vorgenommen worden.

Auch bei der Versorgung eines Haustieres gab es Unterstützung. Und zum Thema Patienten-Verfügung erhielten die Ratsuchenden ebenfalls kompetente Auskunft, wie die Stadt Jülich berichtet.

Damit möglichst viele Menschen auch im Alter möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben können, hat sich in Welldorf/Güsten/Serrest eine Gruppe von 18 Ehrenamtlichen zusammengeschlossen. Sie stehen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Kompetenzen bereit, im Bedarfsfall schnell und unkompliziert Hilfe zu leisten. Immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr nimmt Beate Bäumker persönlich Anfragen unter Telefon 01575/2738261 entgegen. Wer diesen Termin verpasst hat, kann immer noch auf den Anrufbeantworter sprechen, der regelmäßig abgehört wird.

Die Anfragen werden dann an die passenden Helfer weitergeleitet. Diese nehmen Kontakt auf und vereinbaren einen Termin für die Hilfsdienste. Die Stadtverwaltung: „Für jede Anfrage wurde bisher eine Lösung gefunden.“

Bei speziellen Fragestellungen werden die Hilfesuchenden an passende professionelle Einrichtung vermittelt.

Das Netzwerk dörfliche Hilfe ist Teil des, mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekts „NAH“ (Netzwerk ambulanter Hilfen), das dazu beiträgt, den Wunsch nach einem langen Verbleib in der vertrauten Umgebung zu erfüllen.

Weitere Auskünfte zum Projekt sind erhältlich beim Amt für Familie, Generationen und Integration unter Telefon 02461/63411.

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