SkF: Das zweite Sommerfest nach dem Umzug

Von: sas
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Die Kinder der SkF Spiel-und Lernstube genießen das Sommerfest mit vielen Spielmöglichkeiten und reichlich Essen. Foto: Sascha Schiffer

Jülich. Selbst wenn der Sommer immer noch auf sich warten lässt, ließ es sich der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) nicht nehmen, den Kindern der Spiel- und Lernstube im Buchenweg ein tolles Sommerfest zu bieten.

„Es ist das zweite Sommerfest, seit dem Umzug vor drei Jahren, von der Schweizer Straße in den Buchenweg“, sagte Berti Gierling, Leitende Sozialpädagogin des SkF.

Die 47 Kinder der Spiel- und Lernstube konnten sich auf einer Hüpfburg austoben, sich am Torwandschießen ausprobieren und versuchen, Schaumküsse an der Schaumkuss-Wurfmaschine zu fangen. Die zartbesaiteten, die nicht so viel Action wollten, konnten sich schminken und Rasta-Zöpfe flechten lassen. Als besonderes Highlight gab es einen Luftballonwettbewerb.

Dabei mussten die Kinder ihren Namen und Adresse auf eine Karte schreiben, diese an einen Heliumluftballon hängen und steigen lassen. „Wir hoffen, dass sich die Finder der Luftballons bei den Kindern oder uns melden werden. Das Kind, von dem der Luftballon am weitesten entfernt gefunden wurde, gewinnt“, erklärte Gierling. Die ersten drei bekommen einen Gutscheinpreis.

Damit die Kinder auch die Kraft hatten, den ganzen Tag durchzuspielen, gab es zur Stärkung Salate, Kuchen, Waffeln und Verschiedenes vom Grill. „Die Salate und Kuchen wurden von unseren Mitarbeitern und den Eltern der Kinder gespendet“, sagte Gierling. „Außerdem muss ich mich bei den Eltern für die tatkräftige Unterstützung beim Aufbau bedanken“. Normalerweise wechselt sich das Sommerfest immer mit einem Adventsbasar ab, jedoch wird es in Zukunft eher mehr Sommerfeste geben, „da wir uns durch den Umzug räumlich verkleinern mussten, im Gegenzug aber eine große Wiese vor der Tür haben, die sich dafür wunderbar eignet“, erklärte Gierling.

Der SkF ist jedoch nicht nur da, um die Kinder bei einem solchen Event zu unterhalten, sondern ihnen auch zu helfen.

In Jülich gibt es drei Spiel- und Lernstuben des Sozialdienstes katholischer Frauen, in denen Sozialpädagogen und ehrenamtliche Helfer die Kinder unterstützen. „Wir bieten Kindern im Alter von sechs bis 18 Jahren eine Hausaufgabenbetreuung an und stehen ihnen immer als Ansprechpartner zur Verfügung“, informiert Gierling. Allein im Buchenweg gibt es, neben der Leiterin Pia Leifeld, zehn ehrenamtliche Helfer, die den Kindern zur Seite stehen.

Neben der Lernhilfe soll der Spaß trotzdem nicht im Hintergrund stehen. In der Spielstube haben die Kinder viele Möglichkeiten zu spielen; sie können sich drinnen mit Gesellschaftsspiele vergnügen oder sich draußen auf der Wiese beim Fußball, Tischtennis oder Federball austoben. Die Spiel- und Lernstuben stehen den Kindern dabei immer von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr zur Verfügung. An zwei Tagen pro Wochen können die Kinder sogar bis 18.30 Uhr betreut werden.

„Ganz wichtig ist dabei zu sagen, dass es für die Eltern ein freiwilliges und kostenfreies Angebot ist“, sagte Gierling. Zudem sei es für die Kinder wichtig, dass die gleichen Helfer schon seit vielen Jahren dabei seien, so Gierling. „Es ist eine tolle Sache, dass die ehrenamtlichen Helfer mit so viel Engagement und Kontinuität dabei sind.“

Bei dieser intensiven sozialen Arbeit darf man jedoch ein Thema nicht vernachlässigen: die Finanzierung. Die beiden Spiel- und Lernstuben im Buchenweg und in der Gartenstraße werden teilweise von der Stadt Jülich und dem Kreis Düren finanziert.

Die Lernstube in der Berliner Straße wird hingegen durch den Kreis Düren und zweckgebundene Spenden finanziert. Daher ist es Berti Gierling wichtig klarzustellen, „dass unsere Arbeit, ohne die Unterstützung von Spendern, nicht denkbar wäre.“

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