Singvögel wirken beim Hauskonzert mit

Von: Hilde Viehöfer-Emde
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Bezaubernder Abend: Gastgeber Stefan Palm (3.v.r.) hatte für das Hauskonzert eine Reihe hervorragender Musiker in den Garten seines Hauses an der Mannheimer Straße eingeladen. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. Zu einem Hauskonzert hatte die Familie Palm in diesem Jahr in ihren Garten in der Mannheimer Straße eingeladen. Das Wetter spielte mit, so dass die Gäste die Musik im stimmungsvollen Ambiente der Natur genießen durften. Im Rahmen und unter dem Titel des „Champagnerfestes“ hatte der Abend auch geselligen Charakter.

In einem Kreis ausgewählter Musiker – Charles Parker (Violine), Hubertus Schade (Violine), Susanne Trinkhaus (Viola), Sarah Spence (Violoncello), Kajo Ohligs (Kontrabass – wirkten als Solisten Laura Palm an der Violine und Stefan Palm am Klavier, Cembalo und als Ensembleleiter mit.

Helmut Jagdfeld moderierte

Festliche Klangpracht im Stil des italienischen Hochbarocks entfaltete sich zu Beginn mit Antonio Vivaldis „ Vier Jahreszeiten“. Helmut Jagdfeld, der durch den Abend führte, begleitete die Musik mit den Jahreszeiten entsprechenden, stimmigen und stimmungsvollen Texten.

Die klare, edle Musiksprache Vivaldis, die betonte Gegensätzlichkeit von Tutti und Soli, die Dynamik der Programminszenierung von Frühling, Sommer, Herbst und Winter macht den Reiz dieses Werkes aus. Das Kammerorchester musizierte mit großem Spannungsbogen zwischen Tutti und Soli in perfektem Zusammenklang. Laura Palm an der Solovioline gelang es, diese Dynamik mit virtuoser Technik gekonnt und klangschön in die Soli auszuleben.

Das Konzert Nr. 11 in F-Dur für Klavier und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart stammt aus der ersten Zeit Mozarts in Wien. Befreit von den Zwängen des erzbischöflichen Dienstes will der Komponist die Konzertsäle mit eingängiger und gleichzeitig brillanter Musik erobern, die alle Leute verstehen können, die allen Zuhörern gefällt sowie auch Kenner befriedigt.

Pianistische Ausgefeiltheit

Stefan Palm verlieh diesem Werk an diesem Abend mit pianistischer Ausgefeiltheit, großer Spielfreude und klangschönen, perlenden Passagen einen besonderen Glanz.

Harmonisch in die Werke von Mozart eingebettet erklang das Cantabile für Violine und Orchester von Niccolo Paganini. Laura Palm meisterte die fast unüberbietbar scheinenden technischen Aufgaben mit augenscheinlicher Leichtigkeit und faszinierte das Publikum mit berauschenden Klängen.

Stimmig und stimmungsvoll endete das Konzert mit der „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Die unbeschwerte heitere Serenaden-Musik, die von Mozart im Jahr 1787 geschrieben wurde, ist auf der ganzen Welt bekannt und geliebt. Problemlos, musikantisch gespielt, gehört und verstohlen mitgesummt bot sie einen runden Abschluss für einen Abend in heiterer Atmosphäre.

Unterstützt wurden die Musiker von den Singvögeln, denen besonders die Musik Mozarts gut zu gefallen schien.

Den brillanten Solisten Laura Palm und Stefan Palm, einem international besetzten Orchester, das formvollendet harmonisch und klangschön musizierte, einem gut aufgelegter Moderator und Mitinitiator Helmut Jagdfeld sowie der charmanten Gastgeberin An-drea Palm gelang ein rundum bezaubernder Abend des Hauskonzertes.

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