Siersdorfer Pfadfinder erhalten den Klimaschutzpreis

Von: gre
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Stolz präsentierte die Abordnung der Siersdorfer Pfadfinder „Kreuzritter“ ihren Klimaschutz-Preis. Im Hintergrund die Vertreter der Gemeinde und der Preisgeber. Foto: Greven

Siersdorf. Der „RWE Indeland Klimaschutzpreis“ würdigt Initiativen, die sich auf besondere Weise für Umwelt und Natur in einer Kommune einsetzen. In der Gemeinde Aldenhoven hat man für das Jahr 2016 eine Jugendorganisation ausgewählt, die sich des Umweltschutzes in vielfältiger Weise angenommen hat.

Es ist der Siersdorfer DPSG-Stamm Kreuzritter, dessen Wölflinge, Jung-Pfadfinder und Pfadfinder sich im vergangenen Jahr auf vielen Bereichen dem Erhalt unserer Natur gewidmet haben.

Wie die Verantwortlichen des Stammesvorstandes, Anna Schodler, Thomas Freidel, Nathalie Kölpin und Herbert Tetz bei der Preisverleihung im Aldenhovener Rathaus berichteten, werden die Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise für Klima und Natur sensibilisiert, entwickeln Ideen und setzen diese auch bei vielen Gelegenheiten um.

Ob es um Müllvermeidung oder Mülltrennung geht oder um die Verwendung einheimischer und ökologisch erzeugter Lebensmittel: Die Möglichkeiten werden gleich genutzt, so zum Beispiel beim Sommerlager, wo alle diese guten Vorsätze verwirklicht werden konnten. Aber auch sonst sind die Siersdorfer Pfadfinder stets mit dabei, wenn die Gemeinde zum „Frühjahrsputz“ aufruft.

Bürgermeister Ralf Claßen, selbst ehemaliger Pfadfinder, zeigte sich sehr erfreut über seine aktive Siersdorfer Gruppe, die nun zum zweiten Mal seit 2014 diesen Preis erringen konnte. Walfried Heinen, Kommunalbetreuer von Innogy, stellte fest: „Die Gruppe hat sich hier etwas einfallen lassen. Ich bin immer wieder überrascht, wie vielfältig auch bei Jugendlichen umweltbewusstes Verhalten in puncto Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sein kann.“ Klaus Dosch von der Entwicklungsgesellschaft Indeland lobte die Heranführung junger Menschen an die Bedeutung des Umweltschutzes.

„Und was macht ihr mit dem Preisgeld von 1000 Euro?“ Mit dieser Frage hatten die Pfadfinder kein Problem. Ihre „Hütte“, wie sie ihr 1983 selbst gebautes Heim am Sportzentrum liebevoll nennen, ist dringend sanierungsbedürftig, vor allem das Dach. Da reichen die Mittel bei weitem nicht aus. Aber auch in diesem Punkt ließen die RWE-Vertreter bei den Pfadfindern Hoffnung aufkommen.

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