„Siersdorf 2.0“: Dorfwerkstatt mit Bürgerbeteiligung

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Aldenhoven. „Was können und müssen wir tun, damit Aldenhoven wieder mehr Attraktivität zurückgewinnt und auf lange Sicht auch attraktiv bleibt? Damit unsere Gemeinde möglicherweise nicht Zug um Zug ausblutet oder verödet, weil gegebenenfalls immer mehr Menschen dorthin ziehen, wo das Wohnen schöner und die Versorgung besser ist?“ Mit diesen Fragen beschäftigt sich Bürgermeister Ralf Claßen fortwährend.

Klar ist: Bei Aktivitäten zur Entwicklung von Zukunftskonzepten müssen die Mitbürger der Merzbachgemeinde unbedingt mit einbezogen werden. Mitgestaltung und bürgerschaftliches Engagement sind besondere Garanten für den Erfolg von Projekten der Dorfentwicklung. Das ist die Erfahrung aus zahlreichen regionalen und überregionalen Entwicklungsprojekten.

Nach ersten Planungen im Jahr 2015 wurde das Projekt allen Ortsbürgermeistern vorgestellt. Letztlich hat der Siersdorfer Ortsbürgermeister Franz-Josef Errens Interesse an der Umsetzung einer Dorfwerkstatt für den zweitgrößten Ort in der Gemeinde angemeldet. Nach einem vorbereitenden Termin startet nun am 11. März das Projekt „Dorfwerkstatt Siersdorf“ mit einem Auftaktworkshop.

Eine weitere Erfahrung belegt, dass es hilfreich sein kann, durch externe fachliche Beratungsunterstützung zunächst die Schwelle von der guten, im Dorf entwickelten Idee zur Konkretisierung und Umsetzung zu überbrücken. Eine differenzierte fachliche Begleitung ist aber hier vor Ort nicht vorhanden, und sie kann auch von der Gemeindeverwaltung nicht geleistet werden.

Aus diesem Grund wird die Siersdorfer Dorfwerkstatt durch den Kreis Düren finanziell und von externen Experten inhaltlich kompetent unterstützt.

Voraussetzung für eine solche Dorfwerkstatt ist, dass sich auf Einladung des Kreises und der Gemeinde eine aktive Ortsgemeinschaft bildet, die sich an der Entwicklung eines Zukunftskonzeptes für ihr Dorf beteiligen möchte. Zunächst erfolgt eine gemeinsame Dorfbegehung.

In den von einem Fachbüro moderierten Workshops arbeiten sich diese aktiven Gemeinschaften anschließend vor – von der Kritik am aktuellen Status quo über Wunschvorstellungen bis hin zu konkreten Projekten, die für die jeweiligen Ortschaften nötig und möglich sind.

Wichtig, aber auch realistisch ist dabei, dass sich das Dorf seine eigene Perspektive erarbeitet. Bürgermeister Ralf Claßen lädt alle Siersdorfer ein, sich für Ihren Ort an diesem Projekt zu beteiligen.

Der Kreis Düren fördert auch zukünftig noch weitere Dorfwerkstätten für Ortschaften bis zu ca. 3000 Einwohnern. Bürgermeister Ralf Claßen wirbt daher nochmals ausdrücklich dafür, dass sich auch weitere Ortschaften der Gemeinde Aldenhoven für eine Dorfwerkstatt interessieren.

Gemeinsam mit der Verwaltung wird er solche Initiativen gerne unterstützen, sichert er zu.

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