Jülich - „Sichere Altstimme“ des Kirchenchors geehrt

„Sichere Altstimme“ des Kirchenchors geehrt

Von: ptj
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Leitungsteamsprecherin Monika Dahmen (l.) überreicht der Jubilarin Gertrud Mahlberg (Mitte) Urkunde und Anstecknadel für 40 Jahre Singen im Chor. Rechts Mathilde Romberg aus dem Leitungsteam.

Jülich. „Vor 40 Jahren wurden Sie Mitglied im Kirchenchor Ihrer Gemeinde. Seitdem singen Sie in der Gemeinschaft des Chores zum Lobpreis Gottes und zur Freude der Menschen“. So heißt es in der Jubiläumsurkunde des Diözesan-Cäcilienverbandes Aachen für Gertrud Mahlberg, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Jülicher Propsteichores geehrt wurde.

„Singen hat dir schon immer Spaß gemacht“, hob Leitungsteamsprecherin Monika Dahmen hervor, die die Auszeichnung vornahm. Mahlberg sang bereits im Schulchor und gründete 1977 gemeinsam mit Freundinnen in ihrer alten Heimat den Leverkusener Damenchor „Bergisches Echo“, der heute noch mit Begeisterung ein breites Spektrum der Chormusik zu Gehör bringt.

Ihre Kollegin Helga Bahr warb die Jubilarin 1985 im neuen Wohnort Jülich an, im Propsteichor mitzusingen. Dahmen unterstrich Mahlbergs Liebe zur Musik, denn die Jubilarin leiht außerdem dem Kammerchor „Currende Jülich“ ihre „sichere Altstimme“.

Propst Wolff blickte in der Jahreshauptversammlung auf 2017 zurück und damit auf die Aufführung des „Elias“-Oratoriums. „Ein gewaltiges Werk, das hervorragend zu Gehör gebracht wurde“, betonte er und dankte ferner etwa für die Mitgestaltung der WDR-Hörfunkmesse im September aus St. Agatha Mersch/Pattern. Gleichzeitig ermutigte er die Sängerinnen und Sänger weiterhin zur Kreativität, Menschen für die Kirchen- und Chormusik zu begeistern.

Er dachte dabei besonders an „jüngere Menschen, die sich nicht langfristig binden möchten und Chor-Projekte mit zeitlich überschaubarem Einsatz und einer begrenzten Zahl von Proben bevorzugen“. Wolffs Empfinden nach belohnt diese Altersgruppe eher eine höhere Qualität und eine Konzentration als eine Vielzahl von Präsentationen.

Um Geduld bat der Propst, „das Provisorium des derzeitigen Probenraums noch drei Jahre zu ertragen“. Grund dafür ist die Verzögerung des Umbaus im Roncalli-Haus, weil die Nachbarhäuser zuerst an der Reihe sind. „Aber immerhin werden wir in 2018 mit der Modernisierung unserer Häuser in der Stiftsherrenstraße beginnen“, blickte Wolff positiv ins neue Jahr.

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