Seniorenpolitik in Jülich: In vertrautem Umfeld alt werden

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„Wir möchten bleiben, wo uns alles vertraut ist“ steht über der Fachtagung „Zukunft Alter“. Foto: Stadt Jülich

Jülich. Wie wollen wir leben? Welche Themen und Fragestellungen sind wichtig für ein gutes Altern in Jülich und seinen Ortschaften? In Jülich findet am 24. September die Fachtagung „Zukunft Alter“ statt.

Im Herbst 2013 startete in Jülich das mit Bundesmitteln geförderte Projekt „NAH – Netzwerk ambulanter Hilfen“ mit dem Ziel, niederschwellige Angebote im unmittelbaren Wohnumfeld zu schaffen sowie die Teilhabe und das Engagement älterer Menschen zu fördern. Inzwischen sind Anlaufstellen in den Ortschaften Bourheim, Daubenrath, Welldorf/Güsten/Serrest entstanden. Zahlreiche ehrenamtliche Kräfte bieten eine Fülle konkreter Hilfeleistungen im häuslichen Bereich an mit wachsender Nachfrage.

So werden ältere Menschen bei ihrem Wunsch unterstützt, in vertrauter Umgebung alt zu werden. Daneben gibt es ein breit aufgestelltes professionelles Unterstützungsnetzwerk. Im Bedarfsfall vermitteln die Ehrenamtsprojekte dorthin.

Im September endet nun die Förderzeit, und die Hilfe-Netzwerke sind bereits auf einem guten Weg in die Verselbstständigung. Neben dem NAH-Netzwerk gibt es in Jülich weitere Gruppen, die ehrenamtlich Unterstützung anbieten sowie eine starkes Netzwerk von professionellen Diensten, die immer dann einbezogen werden, wenn das Ehrenamt an seine Grenzen stößt. Die Fachtagung bietet nun Gelegenheit, dass sich alle Netzwerk-Beteiligten noch einmal zum Austausch treffen und Impulse für die weitere Arbeit mitnehmen.

Die Veranstaltung startet im Schulzentrum, Linnicher Straße, um 10 Uhr mit einem Begrüßungskaffee und um 10.30 Uhr eröffnet Bürgermeister Axel Fuchs die Fachtagung. Wolfgang Wähnke von der Bertelsmann-Stiftung wird im Einführungsvortrag „Jülich im Jahre 2030“ eine Prognose wagen zu den Herausforderungen und möglichen Antworten des demografischen Wandels. Einblicke in das Projekt NAH mit seinen Erfolgen gewährt der Vortrag „Jülich im Jahre 2016“.

Gegen 12 Uhr sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung gefragt. Moderiert von Wolfgang Wähnke geht es auf Themensuche nach den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung. Mit diesen Themen wird nach dem Mittagsimbiss im Workshop „Zukunftsorientierte Seniorenpolitik in Jülich“ weitergearbeitet. Vor der Mittagspause präsentieren sich die ehrenamtlichen Projekte im Markt der Möglichkeiten. Hier ist Zeit und Raum für Austausch. Gegen 15 Uhr endet die Veranstaltung.

Das Amt für Familie, Generationen und Integration lädt zu der offenen Veranstaltung herzlich alle interessierten Jülicherinnen und Jülicher sowie Vertreterinnen und Vertreter aus professionellen Einrichtungen ein, die rund um das Thema „Alt werden in Jülich“ aktiv sind.

Die Fachtagung findet am Samstag, 24. September, von 10 bis 15 Uhr statt mit Mittagsimbiss. Veranstaltungsort ist das Pädagogische Zentrum im Schulzentrum, Linnicher Straße 67 in Jülich. Parkplätze stehen zur Verfügung. Für die Planung ist eine Anmeldung bis Montag, 12. September, hilfreich bei Elisabeth Fasel-Rüdebusch, telefonisch unter Telefon 02461/63411 oder per E-Mail an EFasel@juelich.de.

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