Seniorenheim: Sechs Millionen Euro in Modernisierung investiert

Von: ma.ho
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Gratulanten: Caritas-Vorstände Marcus Mauel und Dirk Hucko, Ulrike Breuer (Leitung Sozialer Dienst), Bürgermeister Axel Fuchs, Diana Augusto (Hausleitung) und Fachbereichsleiter Bernhard Volkmer. Foto: Horrig

Jülich. Petrus zeigte sich Sonntagnachmittag seniorenfreundlich und schickte der Caritas Senioreneinrichtung St. Hildegard Jülich trockenes Wetter zum Hildegardisfest mit einem Wortgottesdienst unter freiem Himmel.

In guter ökumenischer Tradition zelebrierten Pfarrer Konny Keutmann und Pfarrer Horst Grothe gemeinsam den Gottesdienst, wobei sie musikalisch vom Jülicher Jugendchor Soluna begleitet wurden.

Passend zum 30-jährigen Jubiläum der Senioreneinrichtung griffen beide Geistlichen den Leitspruch „Ein Stück des Weges… und Gottes Segen begleitet uns!“ in ihrer Predigt auf. Im Gedenken an die Namenspatronin Hildegard von Bingen begeht das Altenzentrum St. Hildegard alljährlich das Patrozinium und feierte in diesem Jahr gleichzeitig den runden Geburtstag.

Caritas-Vorstandsprecher Dirk Hucko begrüßte zahlreiche Gäste und Bewohner, die den Festakt per Audioübertragung verfolgen konnten. Er dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz für die Bewohner und der Politik und den Vertretern befreundeter Einrichtungen für eine gute langjährige Kooperation.

Bürgermeister Axel Fuchs schloss sich den Worten seines Vorredners an und lobte den Caritasverband als verlässlichen Partner in der Seniorenbetreuung in Jülich. Er verwies auf die positive und unkomplizierte Zusammenarbeit wie zum Beispiel in der Lokalen Allianz Demenz oder bei den „Senioren im Netz“. „Mein ganz persönlicher Dank geht an die „pflegende Caritas“. Es ist großartig, was Tag für Tag vor Ort geleistet wird!“ Der Verband habe es in den 30 Jahren immer wieder verstanden, sich auf neuen Bedarf einzustellen.

„Die Versorgung ist hervorragend. Insbesondere die Demenzangebote sind eine große Unterstützung für die Familien“, so Fuchs. Tatsächlich konnte in den 30 Jahren nach dem Umzug aus der Stiftsherrenstraße in die jetzige, 1986 eingeweihte Einrichtung einiges hinzugekommen.

So bietet das Pflegezentrum St. Hildegard neben dem stationären Wohnheim mit 60 Einzel- und 46 Doppelzimmern, einen ambulanten Pflegedienst, die Tagespflege, den ambulanten Hospizdienst, die Demenzberatung „Kompass“ oder auch Essen auf Rädern an. Caritas-Vorstand Marcus Mauel, der für die Altenzentren verantwortlich ist, schlug den Bogen von der Rückschau auf 30 Jahre guter Arbeit hin zu den anstehenden Veränderungen.

„Dreißig Jahre St. Hildegard heißt nicht nur instand halten – es bedeutet auch Veränderungen, denen man mit Begeisterung und Leidenschaft immer wieder begegnen muss. Wir beabsichtigen in den nächsten Jahren, rund sechs Millionen Euro in die Modernisierung des Hauses zu investieren.“ betonte Mauel. Man plant die Erhöhung der Einzelzimmerquote oder die Umgestaltung einiger Gebäudeteil, so dass noch mehr kleingruppige Betreuungsformen ermöglicht werden.

Ein neues Personaleinsatzkonzept könnte diese positive Entwicklung unterstützen und die Arbeitszeiten für rund 150 Mitarbeiter flexibler und familienfreundlicher machen. Die Bereiche Demenzbetreuung und palliative Pflege werden konsequent weiterentwickelt.

Damit dies gut gelingt, dürfte eine der Kernaufgaben des neu gegründeten Fachbereichs „Wohnen im Alter“ werden. Fachbereichsleiter Bernhard Volkmer kennt das Jülicher Haus noch aus seiner Zeit als dortiger Heimleiter gut und freute sich, bei dieser Gelegenheit die neue Hausleitung Diana Augusto vorzustellen, die seit dem 1. September kommissarisch im Amt ist.

Das anschließende Fest bot ein buntes, kurzweiliges Unterhaltungsprogramm mit Ponyreiten, einer Hüpfburg oder Schminken für die Kinder. Die Chöre „Soluna“ und „Rochus Vokale“ der Pfarrei Heilig Geist Jülich trugen, neben den Spielmannszügen aus Baesweiler und Siersdorf, zur musikalischen Unterhaltung bei. Die Tänzer von Schwarz Gelb Jülich trugen mit einigen flotten Tänzen zum Gelingen der Feier bei. Die vielen Helferinnen und Helfer sorgten wie immer aufs Beste für das leibliche Wohl aller.

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