Senioren-Union wünscht sich mehr Zuspruch

Von: ptj
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„Ohne Arbeit würde ich krank“: Wolfgang Gunia (3.vl.) steht weiterhin an der Spitze der Kreis-Senioren-Union. MdL Josef Wirtz (links) trat als Gastredner auf. Foto: Jagodzinska

Kreis Düren. Wolfgang Gunia steht weiterhin an der Spitze der Senioren-Union (SU) im Kreisverband Düren/Jülich. Das bestimmte die Jahreshauptversammlung im Lokal „Maiblömche“ in Lich-Steinstraß einstimmig. Als Stellvertreterin fungiert Gudrun Seemann aus dem Vorstand der SU Düren.

Die Beisitzer heißen: Manfred Barsuhn, Christine Boecking, Christel Dutz, Robert Halstein, Ursula Kluge, Joseph Krott, Hildegard Pott, Willi Prinz, Gerlinde Schmidt, Otti Schöngens, Elfriede Vieth und Bernhard Wenge.

Gunia betonte in seinem Bericht, dass „die Hauptarbeit in der Senioren-Union an der Basis in den Stadtverbänden geleistet wird“. Der Kreisvorstand wirke koordinierend und unterstützend und halte Verbindung zum Bezirksvorstand Aachen, wo Gunia stellvertretender Vorsitzender ist. „Wir hatten stets eine gute Arbeitsatmosphäre und es wurde konstruktiv gearbeitet“, dankte er seinen Mitstreitern.

In der Vorsitzendenkonferenz der CDU des Kreises Düren-Jülich vertritt Gunia als SU-Kreisvorsitzender die Interessen der Senioren und bringt ihre Anregungen und Wünsche vor. SU-Delegierte wirken in den Landesgremien der Senioren-Union und der Mutterpartei mit, SU-Mitglieder arbeiten in den Seniorenbeiräten und -ausschüssen der Städte Düren und Jülich mit.

„Gut bewährt“ habe sich eine Mischung aus politischer Bildung und Allgemeinbildung, Kultur und Geselligkeit. Die SU besuchte auf Kreisebene in den Jahren 2013/14 die Landesgartenschau in Zülpich, den früheren Kanzlerbungalow in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn, das Brühler Schloss, die Stadt Antwerpen und Belgiens Kulturhauptstadt Mons. Als Mehrtagesreisen standen eine Fahrt nach Potsdam und Berlin mit politischem Programm und eine Fahrt nach München und zum Starnberger See an, an denen jeweils knapp 40 Personen teilnahmen. Die Jülicher seien allerdings „reisefreudiger“ als die Dürener Senioren.

Als Höhepunkt bezeichnete Gunia den Bezirksseniorentag auf Schloss Burgau mit rund 250 Teilnehmern. Sie lauschten den adäquaten Festreden und besuchten das sanierte Rathaus Düren und das Dürener Stadtmuseum. Für 2016 sind neben einer Mehrtagesfahrt die Teilnahmen am Bezirksseniorentag auf Burg Vogelsang und am „Rentenkongress“ in Übach-Palenberg geplant. Ziel zweiter Tagesfahrten sind Brüssel und seine königlichen Gärten und der Fliegerhorst in Nörvenich.

Gunia bedauerte ein „Nachwuchsproblem“ in der Senioren-Union. Einerseits versterben „liebe, wertvolle Mitglieder“, andererseits reagieren 60-Jährige oft leicht gekränkt, wenn sie auf die Mitgliedschaft angesprochen würden. „Sie und ich, wir befinden uns in den besten Jahren“, nahm der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz als Gastredner den Faden auf.

Sein Grußwort teilte sich auf in die alles dominierende Flüchtlingsfrage und den Terror – ausdrücklich bat Wirtz, diese beiden Themen keineswegs zu vermischen. Sie seien „die größte Herausforderung, die wir Deutschen seit der Wiedervereinigung zu bewältigen haben. Wir brauchen dringend (finanzielle) landesseitliche Unterstützung“, betonte er.

Auf die alten belgischen Kernkraftwerke Tihange bei Lüttich und Doel in der Nähe von Antwerpen bezogen, berichtete er über einen Antrag des Landtags an die Bundesregierung. Diese werde aufgefordert, mit der belgischen Regierung Gespräche aufzunehmen: „Tihange und Doel müssen vom Netz“, forderte der Christdemokrat.

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