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„Senioren helfen Senioren“: Steigende Nachfrage an den Reparaturdienst

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Elisabeth Fasel-Rüdebusch von der Stadt Jülich (3. von li) freut sich mit Bruno Ohlig, Theo Granderath, Renate Jessen, Otti Schöngens, Fritz Backhaus, Heinz Räde, Walter Kohnert und Alfred Sesterhenn über die steigende Nachfrage an den Reparaturdienst. Es fehlen auf dem Bild: Oswald Grybowski, Franz-Josef Nyholt und Heinz Brodeck. Foto: Stadt Jülich

Jülich. Als der Reparaturdienst im Oktober 2010 die erste Anfrage am Servicetelefon entgegennahm, war die Freude im Helferteam groß. Rund ein halbes Jahr dauerte die Vorbereitungszeit, damit der „Ehrenamtliche Reparaturdienst Senioren helfen Senioren“ an den Start gehen konnte.

Die Idee dazu entstand während eines Workshops zum Memorandum „Ältere Menschen in der Kommune“. Die Stadt Jülich ist Mitglied dieser Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Seniorinnen und Senioren bei allen sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen und ihre Mitwirkung an der Gestaltung des Gemeinwesens zu unterstützen. In diesem Workshop wurden Themen gesammelt, die ältere Menschen in Jülich bewegen. Unter anderem ging es um die Einrichtung eines Reparaturdienstes.

Das Amt für Familie, Generationen und Integration griff den Wunsch auf und gewann Sponsoren, die die Entwicklung des Projektes finanziell unterstützten. Aus dem Gründungsteam sind heute noch sieben Seniorinnen und Senioren aktiv, vier weitere kamen im Laufe der Zeit hinzu.

In den fünf Jahren wurden über 1000 kleine Reparaturen erledigt – angefangen von tropfenden Wasserhähnen, verstopften Abflüssen und Heizkörperentlüftung über Austausch von Leuchtmitteln, defekten Haushaltsgeräte und losen Kabeln bis hin zu wackelnden Stuhlbeinen, schadhaften Rollläden und vielem mehr. Den Helferinnen und Helfern ist es wichtig, die Anfragen zeitnah zu erledigen. Sie finden für fast alle Schadensfälle eine gute Lösung.

Das Helferteam arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich im Stadtgebiet Jülich. Ihr Lohn sind die zufriedenen Gesichter und dankbaren Altersgenossen, wenn der Schaden behoben ist. Es entstehen lediglich geringe Fahrtkosten.

Erreichbar sind die fleißigen Helfer immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr unter der Rufnummer 02461/63289 und unter der Mobilnummer 0162-8913887. Im Stadtteilzentrum im Nordviertel, Nordstraße 39, sind sie während dieser Zeit auch persönlich anzutreffen.

Auskunft zum Projekt sind erhältlich beim Amt für Familie, Generationen und Integration unter Telefon 02461/63411.

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