Seit 40 Jahren Hilfe „aus dem Dorf und für das Dorf” in Güsten

Von: ptj
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Die Gründungs- und Vorstandsm
Die Gründungs- und Vorstandsmitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Güsten versammeln sich aus Anlass ihres 40-jährigen Jubiläums zum Erinnerungsfoto. Foto: Jagodzinska

Güsten. In gemütlicher Runde am Buffet hat die katholische Frauengemeinschaft Güsten im dortigen Pfarrheim ihren runden Geburtstag gefeiert. Ihr Gründungstag mit 57 Frauen am 10. Januar 1972 jährte sich zum 40. Mal.

Zur Gründung der Frauengemeinschaft hatten damals Pfarrer Meufels und der Pfarrgemeinderat angeregt. Vor einer Diashow und anhand einiger Fotoalben schwelgten die Damen in Erinnerungen.

Im Anschluss ehrte das Vorstandsteam die Damen der ersten Stunde mit einem Blumenstrauß. Es war das Anliegen der Vorstandsmitglieder Adelheid Hütten, Gertrud Zitzen, Roswitha Mertens, Marion Reinartz, Ursula Jansen und Irmtrud Wasel, „mal Danke zu sagen an alle für die Unterstützung, die es einem Vorstand ermöglicht, so eine Gemeinschaft verantwortlich zu leiten”.

Vor 15 Jahren feierten die Damen am selben Ort Silberjubiläum. Ihr ehrenamtliche Engagement „aus dem Dorf und für das Dorf” ist fester Bestandteil des örtlichen Lebens. Alljährlich wiederkehrende beliebte Ereignisse sind die Frauenkarnevalssitzung, die von den Rot-Weißen Funken tatkräftig unterstützt wird, die Maiandacht, eine Adventsfeier und alle zwei Jahre ein Oktoberfest.

Alle ortsansässigen Seniorinnen ab dem 75. Lebensjahr erhalten zur Adventszeit eine kleine Gabe in Form eines Weihnachtssterns. Mitglieder, die ihren 80. oder 85. Geburtstag, ihre Gold-, Diamant- oder Eiserne Hochzeit feiern oder aber erkrankt sind, werden von der Frauengemeinschaft besucht und beschenkt.

Spaß und Geselligkeit bereiten gemeinsame Ausflüge, kleinere Radtouren oder andere Aktivitäten wie Reibekuchenessen mit „Appeltütt”. Der Erlös aus den verschiedenen Veranstaltungen fließt wieder zurück in die Dorfgemeinschaft, wo er gemeinnützigen Zwecken zugute kommt.

So spenden die Frauen in diesem Jahr eine Industriespülmaschine für die Küche im Pfarrheim. Neben der Aufzählung der „wertvollen Arbeit” vergaßen die Damen nicht zu betonen, „wie schön es sein kann, sich in so eine Gemeinschaft einzubringen”.

Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zählten am nächsten Morgen der Besuch der Heiligen Messe in der Pfarrkirche und ein anschließender Umtrunk mit der Dorfgemeinschaft im Pfarrheim.
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