Seifenkistenrennen: „Bulldogs“ contra „Flinke Flitzer“

Von: gre
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Seifenkistenrennen
Mächtig stolz präsentieren sich die jungen Rennfahrer nach der Siegerehrung in ihren Rennanzügen mit Initiator Robin Homberg. Foto: Greven

Schleiden. Schade, es hätte ein schöner Event sein können, wenn nur das Wetter mitgespielt hätte. Pünktlich zum Start des Seifenkisten-Rennens der Siersdorfer Grundschüler auf der Mörserstraße setzte der Regen ein. Aber unverdrossen spulten die Formel-S-Piloten ihre Rennen herunter.

Die Zuschauer hatten nicht das Durchstehvermögen im Dauerregen, der erst bei der Siegerehrung endete.

Für die beiden Teams, die „Bulldogs“ im Cockpit des grauen Chassis mit dem Haifischmaul-Emblem und die „Flinken Flitzer“ ganz in Schwarz, stand zuerst das Zeitfahren auf dem Programm. Auf dem abschüssigen Straßengelände kamen die Seifenkisten ganz schnell in Fahrt, obwohl einige leichte Schikanen um die Baumscheiben zwangsläufig eingebaut waren. Alles ging zu wie im richtigen Autorennen, mit Starter- und Zielflaggen, Absperrungen und allen möglichen Strohballen-Sicherungen. Im siebten Durchgang bretterte ein „Flitzer“ wenige Meter vor dem Ziel in den Ballfangzaun des Sportplatzes.

Die beidhändig zu bedienende Seilzug-Steuerung erfordert eben die volle Konzentration. Da ist keine Hand mehr frei für die Bremse. Die Werksmechaniker hatten den Achsen-Schaden aber schnell behoben. Die Renn-Unterbrechung war nur kurz. Glück hatte der spätere Sieger Peer, der hinter dem Ziel ins Abseits rutschte, aber ganz geschickt einen Zusammenstoß mit dem Quad vermeiden konnte, mit dem Opa Karl-Anton die Boliden zum Startplatz zurückbeförderte.

Zum Schluss ging es im Mannschaftsfahren um den „Großen Preis von Schleiden“, den das Team der Bulldogs bei fünf Durchgängen mit 4:1 Punkten gewann. Rennleiter Robin Homberg nahm die Siegerehrung vor. Auch diese getreu den großen Vorbilderen mit Goldkranz, Riesenpokal und (Kinder)Sektdusche. Das Zeitfahren gewann Peer Schwenke vor René Dick und Nico Thelen. Robin vergaß auch nicht, den vielen Helfern vom und um das Johanneswerk Siersdorf zu danken.

Vision: So könnte man sich die Autorennen der Zukunft vorstellen: Keine Lärmbelästigungen, keine Klima schädlichen Emissionen, Null Energieverbräuche, keine Personen- und Materialschäden. Grünes Herz, was willst du noch mehr.

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