Jülich - Segelclub Jülich nimmt Erweiterungsbau in Betrieb

Segelclub Jülich nimmt Erweiterungsbau in Betrieb

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Mitglieder des SCJ-Vorstandes, Architekt sowie Vertreter der Sparkasse und der Baufirmen feierten die Fertigstellung des Anbauprojekts am Clubhaus des Segelclubs Jülich. Foto: Rainer Harnacke

Jülich. Der Segelclub Jülich (SCJ) feierte bei angenehmen Temperaturen am vergangenen Sonntag die Inbetriebnahme des Clubhaus-Aus- und Anbaus. Zur Seeseite in Form einer riesigen Terrasse mit darunter befindlicher offener Halle, geschützt mit an den Seiten Partyzelt-ähnlich angebrachten Blenden.

An der Hausrückseite sind neue sanitäre Einrichtungen mit Toiletten, Duschen und einem offenen doppelten Waschplatz entstanden.

Termingerecht

Clubchef Hans-Jürgen Dännart begrüßte die hieran beteiligten und eingeladenen Firmen, den Architekten und die Vertreter der Sparkasse Düren, die mit einer großzügigen Spende das Vorhaben unterstützte. Er dankte für die zuverlässige Planung, die termingerechte Umsetzung der Arbeiten und vor allem der Sparkasse Düren, die als Sponsor den finanziellen Beitrag leistete.

Der Dank richtete sich auch an all die helfenden Clubmitglieder, die mit Spenden und durch Eigenleistung bei Maler-, Elektro-, Aushub-, Verlege- und Verschalungsarbeiten ihren Beitrag leisteten, so dass der vorgegebene Finanzrahmen eingehalten wurde. Wo er überschritten wurde, war das auch geplant, wie z. B. die Boden-Pflasterung der Halle unter der Terrasse und vor dem Sanitärbereich sowie der mit dem Erdaushub der vergrabenen Auffang-Becken gestaltete Abstellplatz für die Trailer.

Anschließend begrüßte Dännart die Häuptlinge der Nachbarclubs vom ABC, TH-Segelzentrum und WSA, die unterstützend mitgewirkt haben, indem Bau-Lärm und -Staub erduldet wurden.

Praxistest

Eigentlich, so Dännart, sollte es am heutigen Tag keine Inbetriebnahme sondern eine Einweihung geben, aber die erfolgte in Form eines vielköpfigen Sommersegellagers für Kinder und Jugendliche nebst einer Vielzahl von Betreuern bereits Ende Juni/Anfang Juli, und zwar direkt nach Bauende. Dieser wirklich harte Praxistest wurde mit fast 80 Personen erfolgreich bestanden.

Wegen eines kurzen Regenschauers wurde die Ansprache unter die Terrasse in die Halle verlegt. Hier erinnerte Dännart an die Entstehung des Gedankens im engsten Kreis im Jahr 2012, diese notwendige Erweiterungsmaßnahme in Angriff zu nehmen. Anfang 2013 wurde auf der Jahreshauptversammlung darüber grob berichtet, und auf der folgenden im Frühjahr 2014 wurden nach detaillierter Vorstellung von einigen Mitgliedern umfangreiche Bedenken vorgebracht, dieses Projekt mit dem Namen „Zusi 14“ (Zukunftssicherung 2014) umzusetzen.

Daraus ergaben sich verbessernde Anregungen, Meinungsgeber-/macher wurden erfolgreich ins Boot geholt, die Pläne wurden optimierend erweitert, die Reihen der Bedenkenträger lichteten sich, und die Sparkasse Düren bekräftigte ihr recht günstiges Finanzierungs-Angebot. Die gesamte Summe befand sich immerhin im sechsstelligen Bereich.

Überzeugungsarbeit

In einer darauf folgenden Sonder-Versammlung am 4. April 2014 wurde das Projekt mit knapper aber absoluter Mehrheit genehmigt. Es war ein hartes Stück Überzeugungsarbeit seitens Clubchef und Vorstandskollegen geleistet worden.

Die Formalitäten waren schnell vom Architekten erarbeitet und eingereicht. Am 16. September 2014 lag die Baugenehmigung vor, und es ging mit Volldampf los.

Nach diesem Rückblick in die Entstehungsgeschichte zeigten sich all anwesenden Mitgestalter und Mitzweifler hoch zufrieden, und die gesamte Zuhörerschaft dankte dem Clubchef für die Ausführungen und seinen unermüdlichen Einsatz mit einem vielhändigen ausgiebigen Applaus.

Bei aufklarendem Himmel wurde das Schnittchen-Büffet eröffnet. Nicht ganz so informierte Mitglieder machten eine Besichtigung der Neubauten, andere – vor allem Jugendliche – verabredeten sich zum Segeln, und viele Gruppen und Grüppchen fanden sich zusammen, um über früher und heute in angenehmer Atmosphäre zu plaudern.

Am Nachmittag endete der Tag in einer fröhlichen großen Runde auf der Riesen-Terrasse, und danach war gemeinsames Aufräumen und Putzen angesagt, ohne das ein Sportverein nicht existieren kann.

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