Sechs Tore beim schiedlichen Remis

Von: hfs.
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Wer bekommt den Ball? Sascha Schoenen (Lohn, links) und Markus Spranger (Barmen) machen es unter sich aus. Foto: Kròl

Jülich. „Wenn wir spielen, ist immer was los“, meinte nach der A-Ligapaarung in Barmen der dortige Trainer Herbert Smolarski in Anbetracht einer hektischen Schlussphase. Der hatte mit seiner Mannschaft im „Spiel des Tages“ gegen Rhenania Lohn ein 3:3 geholt. Ein Ergebnis, mit dem beide Seiten leben konnten.

Dass die Gastgeber einen Auftakt nach Maß erlebten, kennzeichnete die faire Partie, die von der ersten bis letzten Spielminute heiß umkämpft war. Nach drei Spielminuten nutzte die Salingia die erste Möglichkeit zur Führung durch Hajdari, der einen Kopfball nach Flanke von Köhler genau platzierte. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

„Bis zur Pause hätte jede Mannschaft ein Tor machen können“, meinte Smolarski, dem Hans Krahe als Vorsitzender der Rhenania nur beipflichten konnte. „Aber beide Abwehrreihen haben gut gestanden“, sagte Krahe, der dem 1:1 durch Neuzugang Sascha Schoenen (60.) einen wunderbaren Spielpass vorausstellte. „Da hat unsere Abwehr aufgepasst“, meinte er, denn ein langer Ball „schlug“ hinter die Abwehrreihe der Barmener ein, Schoenen eilte auf und davon, schlenzte den Ball an Keeper Oliver Funk vorbei zum verdienten Ausgleich.

„In dieser Situation hat meine Abwehrreihe geschlafen“, analysierte Smolarski, der anschließend einen berechtigten Elfer sah. Karsten Goeres war von Lohns Keeper im Straffraum gefoult worden. Friedrich Smolarski verwandelte sicher, wie auf der anderen Seite auch nochmals Schoenen. denn diesmal war der Lohner Norman Elkenhans der Gefoulte. Lohn schoss nicht nur das 2:2 (80.), sondern schon drei Minuten später das 3:2.

„Das war für mich ein Tor des Jahres. Denn von der Außenlinie schlug der Flankenball am langen Pfosten ein, unhaltbar für Funk“, meinte der Salingia-Coach, der das Spiel dadurch auf den Kopf gestellt sah. Aber die junge Barmener Mannschaft kam zurück. Per Kopf gelang Bastian Schunck der verdiente 3:3-Ausgleich.

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