Sebastianus-Brüderschaft: Geschäftsführer Raufuß geht

Von: jago
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Sebastianus Schützenbrüderschaft
Mit der Ehrenmitgliedschaft wurde Michael Cremers Jahrzehnte währendes Engagement für die St. Sebastianusschützen Müntz gewürdigt. Foto: privat

Müntz. Am Vorabend ihrer Jahreshauptversammlung hatten sich die Müntzer St. Sebastianus-Schützenbrüder zu einer Messfeier versammelt, in der Zelebrant Pfarrer Frey die Förderung des Miteinanders in der Gemeinde durch die Schützen hervorhob. Weitere Punkte waren die Wahl eines neuen Geschäftsführers und die Vergabe einer Ehrenmitgliedschaft.

Besondere Tagesordnungspunkte der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus waren die Wahl eines neuen Geschäftsführers und die Bekanntgabe eines Antrags auf Ehrenmitgliedschaft. Um „einer neuen Generation Platz zu machen“ hatte Hermann-Josef Raufuß nach fast 30-jähriger Amtszeit seinen Rücktritt vom Amt des Geschäftsführers erklärt. Der hochdekorierte Schützenbruder versprach zur Freude der Bruderschaft, auch in Zukunft gerne unterstützend zur Seite zu stehen.

Brudermeister Johannes Hintzen fiel es nicht leicht, Raufuß gehen zu lassen, hatte dieser doch „während der langen Zeit mit hohem Sachverstand und oft unglaublichem Einsatz der Bruderschaft treue und ehrenvolle Dienste erwiesen“. Drei Bezirksbundesschützenfeste, zwei Degenschwenkerjubiläen, das 525-jährige Bestehen der Bruderschaft in Verbindung mit der 1050-Jahr Feier von Müntz zählen zu den großen Erfolgen, die ohne die Antriebsfeder und Organisation von Hermann-Josef Raufuß nicht möglich gewesen wären. Darüber hinaus initiierte er diverse Ausstellungen über das Schützenwesen in Müntz und war federführend bei der Erstellung von fünf Festschriften. Ganz besonders deutlich wird das zukunftsorientierte Wirken von Raufuß in der Neugründung der Fahnenschwenkergruppe im Bereich der Jungschützen, die zur Auffrischung des positiven Erscheinungsbild der Bruderschaft beigetragen hat. Deren Dank ging auch an Ehefrau Gertrud, die die Aktivitäten ihres Mannes stets mitgetragen hat.

Michael Cremers wurde die Ehrenmitgliedschaft angetragen. Sichtlich gerührt nahm er die Würde an, nachdem Brudermeister Johannes Hintzen die Beweggründe für den Antrag skizziert hatte. Cremers zählt seit 55 Jahren zu den Mitgliedern, die die Bruderschaft auf den verschiedensten Ebenen über die normale Mitgliedschaft hinaus unterstützt haben. In den 1950-er und 60-er Jahren gehörte er der seinerzeit bestehenden Fahnenschwenkergruppe an. 2007 errang er zum dritten Mal die Königswürde und wurde damit erster Kaiser der Bruderschaft.

Bis zum heutigen Tag ist Cremers stellvertretender Brudermeister. Auch hier galt der Ehefrau der persönliche Dank des Brudermeisters.

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