Jülich - Schwer was los beim Sessionsstart in Jülich

Schwer was los beim Sessionsstart in Jülich

Von: ptj
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Scharen von Jecken versammeln sich am Samstag auf dem Kirchplatz zur Sessionseröffnung. Foto: Jagodzinska
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Mit nur einem Schlag bringt Bürgermeister Axel Fuchs das Bier zum Strömen.

Jülich. „Endlich om Kirchplatz und jedäuf met 4711“, freute sich Bürgermeister Axel Fuchs bei der Sessionseröffnung am 11.11. um 11.11 Uhr, der zum Glück für alle Jecken auf einen Samstag fiel. Der Songtext von den Klüngelköpp passte genau, denn trotz leichten Regens erschienen die Jecken scharenweise vor der Bühne am Kirchplatz, um zu zeigen: „Mir sin gedäuf met 4711, dröm jeiht et uns joot“.

Auch den Begriff „arme Stadt“ relativierte der Bürgermeister: „Den Reichtum einer Stadt bestimmt nicht immer nur das Geld. Jülich ist reich an Menschen...“ Mit einem gekonnten Schlag brachte er das Bier aus dem von der Stadt gesponserten 50-Liter-Fässchen zum Strömen, und die ausrichtenden Jülicher Karnevalsvereine reichten das Freibier herum. Ulk-Präsident Jörg Bücher und Rursternchen-Präsident Peter Lontzen moderierten das Eröffnungsprogramm.

Nach Begrüßung der vielen Jecken in der „Vaterstadt Jülich“ baten sie zunächst die „nicht mehr wegzudenkende Säule der Gesellschaft“, Thomas Oellers, auf die Bühne. Dieser hatte beim Feiern anscheinend all seine fünf Narrenkappen verloren. Weil „ne richtige Jeck ohne Mütz so ein bisschen verloren ist“, überreichten die Präsidenten ihm die erste der offensichtlich wiedergefunden Kappen. Die nur teilweise überdachte Bühne erwies sich als zu nass und damit zu gefährlich für die Tanzdarbietungen der „Mini Starlets“, Stadtgarde und „Herzogstädter“. Die Gesellschaften entschieden, das Verletzungsrisiko nicht einzugehen.

So wurden die Tanzgarden zur Vorstellung auf die Bühne gebeten, der Tanz fiel aber aus. Für Stimmung sorgten indes das Coverduo „Fun4you“, die „Bremsklötz“ aus Inden und abschließend die Backesband aus Müntz.

Zahlreich erschienen waren die Jülicher Gesellschaften und etliche bekannte Gesichter auch eine Stunde zuvor am Lazarusbrunnen in der Kleinen Kö. Schwungvoll musikalisch begleitet von der Blaskapelle St. Jakobus Warden mit Karnevalsliedern wie „Schön ist das Leben“ oder „Rut sin de Ruse“ stimmten sie sich mit Freibier von der Sparkasse auf die Sessionseröffnung ein. „Mer freue uns all op de Fastelovendszick. Leider oder Jott sei Dank ne kurze Session“, ulkte Lazarus-Präsident Heinrich Ningelgen unter anderem in seinem traditionellen Klaaf.

Ein schönes Bild war anschließend der dichte Zug der Blaskapelle mit Tanzgarden und Gesellschaften von der Kleinen Kö zum Kirchplatz.

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