Schweizer Gitarrist Attila Vural begeister Zuhörer in Kofferen

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Kofferen. Eine Schweizer Spezialität der Extraklasse, die nichts mit Käse oder Schokolade zu tun hat, wurde in McMüller‘s Irish American Pub serviert. Nichts Kulinarisches, sondern Wellness für die Ohren verordnete der Schweizer Ausnahmegitarrist Attila Vural seinen Gästen.

Klänge aus aller Herren Länder, die er nie ohne Gitarre besucht hat, fließen in seine Klangmalereien ein. Er lässt sich von südamerikanischen Rhythmen ebenso inspirieren wie von poppigen Melodien, aber ganz besonders fühlt er sich im Jazz und Blues zu Hause.

Sein breitgefächertes Repertoire spiegelt sich in seinem neuen Album „Moonbeams Rise as Quavers“, das er unter anderem in Kofferen vorstellte. Mit seinem typischen Stil, der eine Mischung aus perkussiv gespielter Gitarre und fragilen klassischen Läufen ist, begeisterte sein Publikum. Neben der Gitarre griff er auch zur Mandoline und zur Mundharmonika. Seine Inspirationen entleiht er sich er sich aus Alltäglichkeiten. „Manchmal habe schon am Morgen Melodien im Kopf, die sich weiter entwickeln. Wenn ich mich aber am Abend nicht mehr daran erinnern kann, dann war die Idee nicht gut genug“, sagt er.

Er sucht und geht musikalisch neue Wege. So hat er sich zum Beispiel von seinem Freund, dem Gitarrenbauer Mitgel Noldin, eine 14-saitige Spezialanfertigung in Form einer Mandolinen/Dobro-Kombination (Dobromandola) bauen lassen, bei der beide Hälse gleichzeitig bespielbar sind. Die Dobro hat einen warmen und die Mandoline einen orientalischen Klang, so entsteht einzigartiger Sound. „Das Instrument ist aber leider sehr empfindlich und schon einmal auf einer Konzertreise gebrochen.

Deshalb nehme ich es nur selten mit auf Tour“, sagt der Maestro. Die Musik des in Zürich geborenen Gitarristen passt in keine Schublade, extravagante und eigenwillige Stücke lassen keine Wünsche offen. Attila Vural zupft, streichelt und klopft sein Instrument mit einer Fingerfertigkeit, das man kaum mit den Augen folgen kann.Kr.

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