Schwarzmeer-Kosaken-Chor begeistert in Auferstehungskirche

Von: rb
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Peter Orloffs Schwarzmeer-Kosaken absolvierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten evangelischen Kirche in Aldenhoven ein künstlerisch anspruchsvolles Konzert. Foto: Blanche

Aldenhoven. Dass Kirchengebäude sich bauartbedingt sehr gut eignen, um in ihnen Musikkonzerte aller Art zu veranstalten, hat sich herumgesprochen. Die Aldenhovener Auferstehungskirche war kürzlich jedoch mehr als nur eine praktische Location, als Peter Orloff und sein Schwarzmeer-Kosaken-Chor dort konzertierten.

Ganz im Zeichen der Nächstenliebe gestaltete sich der Auftritt jenes Chores, den Orloffs Vater Nicolai Orloff einst als „Chor, der singend betet und betend singt“ beschrieb. Viele Zuhörer waren in die restlos ausverkaufte evangelische Kirche gekommen, um die wunderbaren Stimmen aus Russland und der Ukraine zu hören. So viele, dass zahlreiche Besucher vergeblich noch Eintrittskarten kaufen wollten.

Jene knapp 250 Zuhörer, denen es gelungen war, noch einen Platz zu ergattern, erlebten einen unvergesslichen Abend. Neben hoch anspruchsvollen Werken wie Tschaikowskis „Schwanensee“ oder Verdis „Gefangenenchor“, präsentierten die Kosaken ebenso Stücke aus dem Bereich des geistlichen Chormusik wie „Ave Maria“ oder „Ich bete an die Macht der Liebe“ sowie Folklorestücke wie „Kalinka“.

Auf künstlerisch allerhöchstem Niveau präsentierte man zum einen die Gesangsdarbietungen, zum anderen lud man die begeisterten Zuhörer auch immer wieder zum gemeinsamen Gebet ein, was zu einer künstlerisch intimen Stimmung führte.

Auch ließ es sich der weltberühmte Bariton Orloff nicht nehmen, regelmäßig die Reihen der Gäste aufzusuchen, um die Mensche direkt anzusprechen. „Als wahres Geschenk“ empfanden viele das zweistündige Konzerterlebnis, und lange anhaltender Applaus zeugte ein ums andere Mal vom Wunsch der Aldenhovener Peter Orloff und seine Schwarzmeer-Kosaken möglichst bald wiederzusehen und vor allem wiederzuhören.

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