Schwarzer Milan sorgt für Aufruhr

Von: ma.ho.
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schwarzer Milan
Beim dritten Anflug konnte ein schwarzer Milan, der bereits seit zwei Wochen unterwegs war und für viel Aufruhr sorgte, vom Tierpfleger des Brückenkopfparks Armin Käsmann gefasst werden. Am Samstag wird der Greifer seine Heimreise zurück zum rechtmäßigen Besitzer in Gießen antreten. Foto: Horrig

Aldenhoven. Für einen schwarzen Milan, der offenbar keine Scheu vor Menschen hat, endete ein 14-tägiger Ausflug auf dem Arm des Tierpflegers Armin Käsmann vom Brückenkopf-Park Jülich. Der Greifvogel war aus dem hessischen Gießen ins Jülicher Land geflogen.

„Aufmerksame” Mitbürger meldeten der Polizei, sie hätten einen Adler in hiesigen Gefilden, nahe des alten Bahnhofes in Aldenhoven erspäht. Daraufhin fuhren die Ordnungshüter los, um den Greifvogel auf Abwegen zu sichten und einzufangen.

Zunächst war er nicht zu sehen, doch plötzlich kreiste er über die Wipfel einer Baumreihe an einem Discounter und ließ sich auf dem Arm einer nichts ahnenden Kundin mit Einkaufswagen nieder. Die Frau aber erschrak so sehr, dass der schwarze Milan wieder das Weite suchte.

Beim dritten Anflug des Greifvogels jedoch zeigte sich eine Dame resolut und verhielt sich ruhig. Tierpfleger Armin Käsmann konnte den Greifer übernehmen. Der wurde durch die Polizei und Käsmann in Gewahrsam genommen, bevor das Tier am Samstag seine Heimreise zurück zum rechtmäßigen Besitzer in Gießen antreten kann. Sein Besitzer, ein Falkner, holt ihn in Jülich ab.
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