Jülich - Schwarz-Weiß Titz möchte den Kampf annehmen

Schwarz-Weiß Titz möchte den Kampf annehmen

Von: hfs
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Für den Titzer Trainer Renardo Schiffer (o.r.) ist der Klassenerhalt oberster Ziel. Dabei setzt er auf seine starke Offensive und auf den Mannschaftsgeist seines insgesamt 24-köpfigen Kaders. Foto: hfs

Jülich. In drei aufeinander folgenden Jahren marschierte Schwarz-Weiß Titz von der C- in die A-Liga – und ist naturgemäß auf die zwei Aufstiege in Folge stolz. Das gilt auch Trainer Renardo Schiffer, mit dem die Verantwortlichen schon bis zur übernächsten Saison planen.

„Im Jahre 2019 feiern wir unser großes 100-Jähriges“, sagt der 55-jährige Coach, bekräftigt nachhaltig, „dass wir dann natürlich noch in der A-Liga spielen wollen“. Doch zuerst will sich der Aufsteiger in der neuen Umgebung zu recht finden, sich so schnell wie möglich anpassen. „denn es ist nicht nur eine Klasse, es sind, was Spielwitz, Einsatz und Körpersprache anbelangt, Welten“, urteilt der Titzer Coach auch mit Hinblick auf seinen Kader.

„Ich habe einige Spieler, die von der C-Liga an dabei sind, noch nie so hoch wie jetzt gespielt haben“, macht er deutlich, dass er selbst gespannt sei, wie die sich geben. „Sie werden schnell merken, wie robust, wie körperbetont dort agiert wird.“ So standen in der Vorbereitung Krafttraining und ein gesundes Zweikampfverhalten an. „Das gehört ab sofort für uns zum Tagesgeschäft, darauf müssen sich meine Jungs einstellen“, merkt Schiffer an, für den der Klassenerhalt, schon alleine mit Blick auf das Jubiläum, an oberster Stelle steht.

„Wir werden die neue Saison dazu nutzen, uns zu etablieren, dann die Positionen durchleuchten, wo der Schuh drückt, für die übernächste Saison dann dort gezielt nachlegen.“ So war es ihm nach eigenen Worten nicht möglich, jetzt in der ersten A-Ligasaison die Außenpositionen nach seinen Vorstellungen zu besetzen. „Da sind wir deshalb nicht torgefährlich genug“, schätzt er aber seine originäre Sturmreihe als hoch attraktiv ein.

Die beiden Neuverpflichtungen Visar Behrami und Endrit Dervishi sollen Goalgetter Denis Spahic – er schoss in der Aufstiegssaison 30 Tore – sowie Franco Alberga, der es in seinen 13 Spielen auf 14 Treffer brachte, vortrefflich ergänzen. Worauf sich die Schwarz-Weißen in der A-Liga einstellen müssen, meint es ihr Trainer, werde man direkt zum Saisonauftakt gegen den Hambacher Spielverein erleben.

Für Schiffer der erste, aber auch wichtige Gradmesser, da Hambach das körperbetonte Spiel lieben würde.“ Was die Meisterschaftskandidaten anbelangt, sind die nach Einschätzung des Titzer Trainers beim TSV Düren, bei der SG Voreifel und dem SC Jülich 10/97 zu finden.

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