Schwanenteich-Gastronomie rückt näher

Von: -vpu-
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Max Lenzenhuber will am Schwanenteichufer einen Gastronomie-Flachbau errichten. Foto: Uerlings

Jülich. Der Planungsausschuss sollte am Donnerstag auf Vorschlag der Jülicher Verwaltung „ein positives Signal“ setzen, um die am Schwanenteichufer geplante Ga­stronomie voranzubringen. Denn der vom Jülicher Max Lenzenhuber geplante Flachbau ist nach vorherrschender Meinung im Rathaus „ein tolles Projekt“, sagte Beigeordneter Martin Schulz. Der Investor bekam gleich mehrere Signale: vorwiegend positive, denn die große Mehrheit im Gremium – mit Ausnahme der Grünen – unterstützt die Idee.

Das bedeutet noch nicht, dass der Bau damit bereits genehmigt ist, aber die Stadtverwaltung kann nun mit Max Lenzenhuber konkret über offene Fragen wie den Grundbesitz oder den Nachweis von Parkplätzen verhandeln.

Anfang März hatte der Finanzökonom und Unternehmensberater aus Jülich seinen Faible für den Schwanenteich bei einer Projektvorstellung dargelegt und mit Architekt Ralf Scholl erste Pläne präsentiert. Kurz beschrieben, soll am Teich-Ufer Bahnhofstraße in der oberen Etage ein Bistro mit Bar und kleinen Speisen nebst Außenterrasse entstehen.

Im unteren Geschoss, das praktisch ein Stück über den Schwanenteich gebaut werden soll, ist eine gehobene Speisegastronomie vorgesehen. Das Gebäude der früheren Trinkhalle wird von außen nicht mehr zu erkennen sein, aber im Inneren des Bistros sollen sich laut Lenzenhuber markante Teile als „Zitat“ wiederfinden.

Die bisherigen Pläne sehen auf dem Niveau des Fußgängerweges Bahnhofstraße einen Bau von 18 mal 18 Metern vor, im Untergeschoss 20 mal 30 Meter. Platz für 300 Gäste würde geschaffen.

Genau darauf spielte Marco Maria Emunds (SPD) an: Er mahnte die „architektonische Verhältnismäßigkeit“ an. Seine Fraktion sei aber froh, „dass sich was tut. Eine gute Gastronomie können wir gebrauchen. Also ran an die Töpfe.“ Christian Klems (UWG Jül) lobte das „hervorragende Konzept“.

Die CDU hält den Plan „für eine gute Sache“, wie Erich Gussen informierte, „das sollten wir weiterverfolgen“. Den Daumen nach oben hob auch Wolfgang Steufmehl für die FDP, der aber gestand, dass er „das alte kleine Gebäude vermissen“ werde. Klare ablehnende Worte formulierte Jürgen Laufs für die Grünen: „Wir halten das Projekt nicht für zielführend und an diesem Standort für ungeeignet.“

Unter dem Strich war das eine satte Mehrheit. Max Lenzenhuber nahm es erfreut zur Kenntnis und zeigte sich ehrgeizig: „Mir ist daran gelegen, noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich zu tätigen.“

Der Initiator sucht noch Mitinvestoren. Die Projektkosten liegen im siebenstelligen Bereich.

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